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Mitsubishi Eclipse Cross : Mit Mut aus der Versenkung

Bisher gab es den Eclipse nur mit einem 1,5-Liter-Turbobenziner. Bild: Hersteller

Das SUV-Coupé Eclipse Cross war 2018 vom Absatz her das zweitwichtigste Auto für Mitsubishi. Er kommt jetzt auch als Diesel.

          Mitsubishi, gibt es die noch? Oh ja, und wie, „Mitsubishi ist wieder da“, sagt Kolja Rebstock, der Geschäftsführer der deutschen Dependance des japanischen Herstellers. Mehr als 52.000 Autos mit den drei Diamanten seien 2018 verkauft worden. Noch 2013 waren es weniger als die Hälfte, als die Marke in einem Tal der Tränen war. 2019 soll es weiter aufwärts gehen, für die zweite Jahreshälfte verspricht der Manager die nächsten Generationen des SUV ASX und des so wichtigen Pick-up L 200, außerdem sei von sofort an die neue Diesel-Variante des SUV-Coupé Eclipse Cross im Handel.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Dieses SUV war 2018 vom Absatz her das zweitwichtigste Auto für Mitsubishi, gut 9700 Einheiten wurden verkauft. Dicht dran waren aber der kleinere ASX und der Outlander, der auch als Plug-in-Hybrid zu haben ist. Bisher gab es den 4,40 Meter langen Eclipse nur mit einem 1,5-Liter-Turbobenziner, der 163 PS leistet. Fortan unterstützt ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 148 PS das Angebot.

          Ums Schalten kümmert sich eine Achtgang-Automatik, Allradantrieb ist beim Diesel obligatorisch. 15 PS weniger sind gut zu verschmerzen, wenn man über ein wesentlich besseres Drehmoment verfügt: 388 Newtonmeter bei 2000 Umdrehungen in der Minute liegen an, nur 250 Nm bei 2400/min schafft der Benziner.

          Fortan unterstützt ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 148 PS das Angebot. Bilderstrecke

          Gegen ein vermeintlich schlechtes Gewissen beim Diesel-Kauf hilft die Schadstoffeinstufung Euro-6d Temp, die erst im September verpflichtend wird. Gesäubert werden die Abgase mit Adblue, der Tank fasst 15,6 Liter, etwa alle 10.000 Kilometer muss nachgefüllt werden. Das hängt stark von der Fahrweise ab. Wer sich auf der Autobahn oft in der Nähe der Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h aufhält, muss früher Adblue nachfüllen. Mitsubishi hat den Diesel mit einem Normverbrauch von 6,9 Liter Diesel zertifiziert, in der Praxis werden es mehr sein.

          Rund ein Fünftel des Eclipse-Absatzes soll künftig auf den Diesel entfallen, der zu Preisen ab 31.590 Euro vermarktet wird. Den Benziner mit Frontantrieb und manueller Sechsgang-Schaltung gibt es in der Basisausstattung schon für scharfe 21.990 Euro. Bis August lockt das gut ausgestattete Sondermodell Eclipse Acitve+ die Kundschaft mit 3000 Euro Preisvorteil. Dann liegen die Tarife bei 24.990 oder 31.190 Euro.

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