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Cyber-Brille : Mini-Fahrer blicken durch

  • -Aktualisiert am

Blickt hoffentlich auch im Straßenverkehr gut durch: Mini-Fahrer mit neuartiger Brille Bild: Hersteller

Gemeinsam mit dem Elektronik-Spezialisten Qualcomm arbeitet Mini an der Integration einer Augmented-Reality-Brille ins Fahrzeug. In einem ersten Test faszinierte der virtuelle Röntgenblick.

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          Gemeinsam mit dem Elektronik-Spezialisten Qualcomm arbeitet Mini an der Integration einer Augmented-Reality-Brille ins Fahrzeug. Ähnlich wie „Google Glass“ schaut die Brille mit zwei im Rahmen integrierten Kameras in die Welt und hat hinter den Gläsern je ein transparentes HD-Display für räumliches Sehen.

          Über Bluetooth oder eine W-Lan-Verbindung mit der Bordelektronik gekoppelt, kann sie dem Träger damit unterschiedlichste Informationen aus dem Auto ins Blickfeld projizieren.

          In der Vorstellung der BMW-Entwickler sind das nicht nur die Anzeigen, die man bisher auf dem Head-up-Display lesen konnte, oder die Navigationshinweise. Eigentlicher Clou ist die Koppelung der mit einem winzigen Touchpad am Bügel bedienten Cyber-Brille mit zusätzlichen Kameras, die im rechten Kotflügel und im Außenspiegel eingebaut sind. Schaut man beim Rangieren in diese Richtung, wird die Karosserie scheinbar durchsichtig, und man kann mit seiner Brille den Bordstein oder den vom Kotflügel verdeckten Hund erkennen.

          Zwar sitzt das Hightech-Gestell beim ersten Test unbequem wie eine Taucherbrille, drückt pfundschwer auf die Nase und wird binnen Minuten unangenehm heiß. Doch der virtuelle Röntgenblick ist so faszinierend, dass man sich die Brille gut als Ersatz für sämtliche Displays im Fahrzeug und für die Spiegel vorstellen kann.

          Bis das so weit ist, wird es allerdings noch ein bisschen dauern, räumen die BMW-Entwickler ein.

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