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Messe Boot : Nach Düsseldorf zum Seetest

  • -Aktualisiert am

Flyer 10 von Bénéteau Bild: Hersteller

Am kommenden Wochenende sticht die Messe Boot in See. Yachten, E-Außenborder, Tauchausrüstung – wir machen schon mal Klarschiff.

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          Es läuft gut für die Branche. Seit Jahren ist die maritime Wirtschaft in Europa auf Wachstumskurs. Das zeigt auch die Vielzahl der Neuvorstellungen auf der 51. Boot. Am 18. Januar öffnet die angeblich größte Wassersportmesse der Welt wieder ihre Pforten in Düsseldorf. Rund 250.000 Besucher und 2000 Aussteller werden erwartet. Die Fans der kühlen Fluten können auf Neuheiten vom Surfbrett bis zur Superyacht gespannt sein.

          Das Spektrum auf der Messe ist traditionell breit und soll Wassersportler in allen Bereichen ansprechen. Deshalb finden Besucher von der Segeljolle bis zum Hochseekatamaran und vom Schlauchboot bis zur Segelyacht alles, was zur Fortbewegung auf dem Wasser dienlich sein kann. An dieser Stelle kann nur eine Auswahl erscheinen, denn alle Neuheiten zu erwähnen würde den Rahmen des Artikels sprengen. Wer sich gezielt bestimmte Boote ansehen möchte, sollte vorab mit den Werften oder Händlern Kontakt aufnehmen und sich dort vergewissern, dass die Objekte der Begierde auch wirklich auf der Messe ausgestellt werden, denn nicht selten kommt es in letzter Minute zu Änderungen. Auch Besichtigungstermine für beliebte Yachten sollten besser vorab vereinbart werden. Der Andrang ist erfahrungsgemäß groß.

          Natürlich fehlen Surfbretter oder Kite-Ausrüstung sowie Wasserski und Wakeboards ebensowenig wie die Sportgeräte für das trendige Stand-up-Paddling. Taucher, Paddler und Angler werden selbstverständlich auch fündig. Das alles wird abgerundet durch ein umfangreiches Angebot von Touristik-Unternehmen rund um den Wassersport. Hier reicht das Spektrum von Hausboot-Spezialisten für die führerscheinfreie Charter über Vermieter von Segel- oder Motoryachten bis zu Veranstaltern von Tauch-, Kanu- oder Angelreisen. Alte Hasen unter den Besuchern müssen sich allerdings neu orientieren, denn durch den Neubau der Halle 1, die nun auch für die „Boot“ erstmals zum Einsatz kommt, hat sich in der Hallenbelegung viel verändert. Die wichtigsten Änderungen: Der Tauchsport ist von der Halle 3 in die Hallen 11 bis 13 gewandert. Kleinere und mittlere Motorboote mussten von den Hallen 9 und 10 in die Halle 3 umziehen.

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          Obwohl für die meisten Messebesucher unerschwinglich, aber dennoch gerne betrachtet, befinden sich die spektakulärsten und größten Luxusyachten weiterhin in der Halle 6. Sunseeker zeigt hier erstmals die neue Manhatten 68 und die bereits im Herbst in Southampton vorgestellte Predator 60 EVO. Ebenfalls aus England stehen die neuen Princess-Modelle S62, S66, V55 und Y78 sowie die Pearl 62 auf der Liste. Bei Fairline debütiert die Targa 45 GT Express Cruiser, die neue F33 ist zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Von der Ferretti-Gruppe aus Italien ist die Riva 48 Dolceriva zu erwarten. Absolute zeigt die neue Navetta 48. Azimut ist mit der rund 30 Meter langen Grande S10 sowie der neuen Atlantis 45 angereist. Cranchi hat die Weltpremiere 78 Settantotto dabei und Sessa zeigt die neuen Modelle C42 und FLY68 Gullwing. Von der deutschen Hanse Yachts wird die Fjord 44 Coupé zu sehen sein. Die für ihre innovativen Boote bekannte kleine, aber feine Frauscher-Werft aus Österreich zeigt die neue 1414 Demon Air erstmals in Deutschland.

          In den Hallen 1, 3, 4, 5 und 9 tummeln sich weitere stattliche Motoryachten bis hin zu den Sport- oder Schlauchbooten für ein breiteres Publikum. In Halle 3 können sich Einsteiger bei der Start-Boating- Initiative über alles zum Thema Motorboote informieren. Zu den Neulingen in diesen Segmenten zählt die Bavaria SR41, die in Düsseldorf ihre Weltpremiere feiert. Von Hanse gibt es mit der Sealine C390 und der Sealine C390v mit Außenbordmotoren Neues zu sehen. Innovativ zeigt sich die slowenische Greenline-Werft, die all ihre Yachten, wie die erstmals in Deutschland präsentierte 45 Fly oder die Neo HT, nicht nur mit konventionellen Motoren, sondern auch mit Hybridantrieb und als reine Elektroversionen anbietet. Aus französischer Produktion kommt gleich ein ganzes Feuerwerk von Neuheiten. Bénéteau hat die Modelle

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