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Mercedes-Benz CLA : Haifisch mit vier Türen

  • -Aktualisiert am

Mercedes stellt daher jetzt die zweite Generation des CLA vor. Bild: Daimler AG

Mercedes stellt die zweite Generation des CLA vor. Das Coupé ist abgeleitet von der neuen A-Klasse. Im Design folgt der CLA dem größeren CLS.

          Viele Autofahrer schätzen die Formen eines Coupés, wollen aber auf die beiden Türen im Fond nicht verzichten. Mercedes stellt daher jetzt die zweite Generation des CLA vor, abgeleitet von der neuen A-Klasse. Der 4,69 Meter lange Wagen kommt zum Einstiegspreis von 31.476 Euro zu den Händlern, Basismodell ist der 1,3-Liter-Benziner mit 136 PS.

          Seine Maschine entspringt wie das stärkere 163-PS-Triebwerk aus der Kooperation mit Renault. Das gilt auch für den vorläufigen Einstiegsdiesel im CLA 180d mit 1,5 Liter Hubraum und 116 PS Leistung, der ab 35 980 Euro angeboten wird. Oben rangieren die beiden Zweiliter-Benziner aus eigenem Hause, sie leisten 190 und 224 PS. Im Sommer folgen zwei 2-Liter-Selbstzünder mit 150 und 190 PS. Die Normverbrauchswerte betragen 5,7 und 6,3 Liter für die Benziner und 4,0 sowie 4,4 Liter für die Diesel. Dazu kommt außerdem eine AMG-Version.

          Der CLA folgt im Design dem größeren CLS. Die niedrige Motorhaube mündet in der sogenannten Haifischnase, die Scheinwerfer sind, den Zeitströmungen und technischen Möglichkeiten folgend, um fünf Zentimeter schlanker geschnitten. LED-Licht macht die schmalen Augenschlitze möglich. Die Dachlinie verläuft in einem harmonischen Radius, der Außenspiegel zog vom Fensterdreieck an der A-Säule auf die Türschulter um. Aerodynamischer Feinschliff senkte den Luftwiderstandsbeiwert auf cW 0,23.

          Seine Maschine entspringt wie das stärkere 163-PS-Triebwerk aus der Kooperation mit Renault. Bilderstrecke

          Der Innenraum schmiegt sich an das derzeitige bei Mercedes Übliche an. Große Bildschirme ersetzen die Instrumente und eine ganze Reihe von Schaltern. Der Spurhalte-Wächter und die automatische Notbremse sind an Bord, arbeiten jedoch noch unrund. Beide irren bisweilen bei der Einschätzung der Verkehrssituation und greifen ebenso übertrieben nachdrücklich wie unnötig ein.

          Ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen gehört bei den stärkeren Dieseln zum Standard, das selbstzündende Basistriebwerk und die Zweiliter-Benziner müssen sich mit sieben Übersetzungsstufen begnügen. Nur die beiden 1,3-Liter-Benziner werden mit einer manuellen Sechsgangschaltung gekoppelt, die Automatik gibt es hier für rund 2100 Euro Aufpreis. Allradantrieb ist für die starken Versionen erhältlich. Er kostet 2200 Euro.

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