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Mazda CX 5 : Da passt der Diesel

Der neue Mazda CX 5 Bild: Hersteller

Für Mazda ist der CX 5 ein wichtiges Modell. Die Japaner haben ihn nach nur fünf Jahren Bauzeit grundlegend überarbeitet. Er ist ein flotter Piepser.

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          Zu den selteneren Gästen auf Deutschlands Straßen zählen Autos von Mazda. Immerhin verbuchen die Japaner in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Steigerungsraten, und die kommen nicht von ungefähr. Denn die Wagen sind attraktiv gezeichnet und fahren einfach gut. Eine Säule des Programms ist das größere der beiden SUV, der 4,55 Meter lange CX 5. Mazda hat ihn nach nur fünf Jahren Bauzeit grundlegend überarbeitet.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Die Änderungen fallen erst auf den zweiten Blick ins Auge, aber es findet äußerlich kein Bauteil der ersten Serie Verwendung. Die A-Säulen sind um drei Zentimeter nach hinten versetzt, was den Proportionen hilft, der Aussicht nicht. Im Zusammenspiel mit den großen Außenspiegeln entsteht speziell rechts vorn ein Bermudadreieck, das Mopedfahrer verschluckt. Der Kühlergrill ist mächtiger, die Scheinwerfer sind schmaler, die Ausleuchtung der Fahrbahn gelingt gleichwohl bestens.

          Die Japaner verbuchen in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Steigerungsraten. Bilderstrecke
          Die Japaner verbuchen in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Steigerungsraten. :

          Der Innenraum wirkt vertraut, dank erhöhter Mittelkonsole liegt der Schaltknauf nun aber besser zur Hand. Im Testwagen liierte sich der 175 PS starke 2,2-Liter-Diesel mit der sanft wandelnden Sechsgangautomatik, die beiden bilden eine harmonische Ehe. Die Maschine arbeitet nur kurz nach dem Kaltstart rauh, ansonsten schiebt sie mit Souveränität ohne störenden Lärm an. Wir halten die Diesel für die bessere Wahl als die Benziner, der Testverbrauch von 7,4 Liter mit Allradantrieb genügt allein als Argument.

          So reisen zwei Erwachsene vorn mit großzügigen Platzverhältnissen entspannt auf bequemen Sitzen. Hinten ist der Türausschnitt enger als gedacht, auch die Beinfreiheit ist nicht üppig, aber ausreichend. Der Kofferraum nimmt 506 Liter auf, wird die Rückbank umgeworfen, entstehen eine nahezu ebene Fläche und 1620 Liter. Das genügt fast allen Anforderungen, allein die Nachbarin mit dem Hund meint, ihr Vierbeiner werde sich an dem schrägen Heck stören.

          Wir störten uns vielmehr an dem auf Querfugen zu spröde anschlagenden Fahrwerk, das die ansonsten schöne Agilität und Präzision trübt. Spurhalteassistent und Start-Stop-System nerven, beides lässt sich abschalten, meldet sich aber nach jedem Start wieder zum Dienst. Dass auch dieser Japaner ständig wegen irgendetwas piepst, ist eine asiatische Eigenart. Sie kann die Freude am uns zugeführten, nahezu mit Vollausstattung 43.700 Euro teuren CX 5 aber nicht verdrießen. In die engere Wahl ziehen? Auf jeden Fall.

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