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Maserati Levante Trofeo : Wenn aus Wind tosender Sturm wird

  • -Aktualisiert am

580 PS und 300 km/h Höchstgeschwindigkeit: Maserati Levante Trofeo. Bild: Göres

2016 betrat Maserati mit dem Levante das Segment der sportlichen SUV. Der Levante Trofeo mit V8-Motor ist jetzt das stärkste Modell der Marke.

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          Seit Maserati 2016 mit dem Levante das Segment der sportlichen SUV betrat, hat der elegante Geländegänger die Umsätze der Marke beflügelt. In Deutschland und aller Welt ist nahezu jeder zweite neu zugelassene Maserati ein Levante. Bisheriges Spitzenmodell des fünf Meter langen Nobel-SUV mit heckbetontem Allradantrieb, das den Namen eines mediterranen Windes trägt, war der Levante S mit 430 PS starkem Dreiliter-Sechszylinder. Ab Oktober entwickelt sich aus der warmen Mittelmeerbrise ein tosender Sturm.

          Dann nämlich gibt es den 2,2 Tonnen schweren Geländewagen erstmals mit einem bulligen Achtzylinder-Turbobenziner in zwei Leistungsstufen als Levante Trofeo und Levante GTS. Mit dem bei Ferrari gefertigten, doppelt aufgeladenen 3,8-Liter-V8-Benziner mit 580 PS und 730 Newtonmeter aus dem hierzulande nicht mehr angebotenen Quattroporte GTS wird der Levante Trofeo zum stärksten je in Serie produzierten Straßenfahrzeug von Maserati. Gleichzeitig generiert er mit einem Spurtvermögen von 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h Fahrleistungen wie ein reinrassiger Sportwagen und mutiert zu einem der leistungsstärksten und schnellsten SUV der Welt. Das hat seinen Preis: 155.000 Euro und damit über 50.000 Euro mehr als für den Levante S Gransport ruft Maserati für den Trofeo auf.

          Der Levante GTS zum Preis von 135.000 Euro leistet 530 PS; er erledigt den Standardsprint in 4,3 Sekunden und ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von 291 km/h nur unwesentlich langsamer. Kraft im Übermaß, präzises Handling, eine schier unsägliche Gier nach Kurven und einen satt-sonoren Motorsound bieten beide Versionen, wenngleich der stärkere Trofeo selbstredend noch sportlicher agiert als der GTS. Zwei große Lufthutzen auf der langgestreckten Aluminiumhaube, Matrix-LED-Scheinwerfer, Karboneinlagen außen und ein fein angerichtetes Interieur mit hochwertiger Naturleder-Vollausstattung, sowie auf Wunsch erstmals bei Maserati erhältliche 22-Zoll-Aluminiumräder sind weitere Erkennungszeichen des Trofeo. Nur er verfügt über einen speziellen Rennstreckenmodus inklusive Launch-Control-Funktion.

          Im „Corsa“-Modus schärft sich das Ansprechverhalten des Motors noch einmal deutlich, und die Schaltzeiten der Achtstufen-Automatik von ZF verkürzen sich spürbar. Wer allerdings auch nur annähernd in die Nähe des mit 13,7 Liter angegebenen Durchschnittsverbrauchs gelangen will, sollte die Finger von der Taste lassen und das SUV im Eco-Modus bewegen. Ja, den gibt es tatsächlich auch.

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