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Lufthansa-Super-Constellation : Demontage mal zwei

  • -Aktualisiert am

Die schweizerische Connie in Zürich. Bild: Ralph M. Pettersen

Eine Super Constellation wird momentan am Flughafen Zürich komplett demontiert. Eine weitere Maschine steht vor ungewisser Zukunft.

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          Gleich zwei Oldie-Flugzeuge der berühmten Lockheed-Super-Constellation-Baureihe stehen vor einer ungewissen Zukunft. So wird die ehemals schweizerische Super Constellation momentan am Flughafen Zürich komplett demontiert. Noch im Herbst soll sie an den südbadischen Flugplatz Eschbach-Bremgarten zur Reparatur kommen. Auch die etwas größere Super Star der Lufthansa, damals das größte und modernste Modell der Baureihe, ist demontiert und nach langer Seereise über den Atlantik jetzt in einer Halle in Bremen angekommen.

          Die Lufthansa Berlin Stiftung wollte diese Maschine in Auburn im amerikanischen Bundesstaat Maine in einen Besser-wie-neu-Zustand bringen. Nach zehn Jahren Arbeit waren die Kosten aus dem Ruder gelaufen und ein Ende nicht abzusehen, so dass Lufthansa 2018 das Projekt stoppte. Was mit der Maschine geschieht, ist unbekannt. In der Halle in Bremen bekommt sie prominente Gesellschaft: Auch die berühmte Junkers Ju 52 D-AQUI, die jahrzehntelang für die Lufthansa Berlin Stiftung flog, wird an der Weser eingelagert.

          Um die Ex-schweizerische Super Constellation „Star of Switzerland“ ist es seit ihrer Veräußerung im Juli ebenfalls ruhig geworden. Denn ihre Verkäufer, der sich auflösende eidgenössische Verein „Super Constellation Flyers Association“ und dessen Liquidator, haben mit den deutschen Käufern Stillschweigen über deren Identität vereinbart. Die Demontage des 1955 gebauten Klassikers, der bis 2017 flog, schreitet weiter voran. Wann und wie der gut 30 Meter lange Rumpf nach Eschbach kommen soll, ist unbekannt. Dort soll eine Spezialfirma Korrosionsschäden an den Tragflächen beheben.

          Gelingt dies, könnte sie womöglich in drei bis vier Jahren wieder abheben. Was die deutschen Käufer mit der Maschine vorhaben, ist aber völlig unbekannt. Beide legendären Propeller-Airliner zählen wegen ihrer eleganten Form und des ungewöhnlichen Dreifach-Seitenleitwerks zu den schönsten Flugzeugen der Welt.

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