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Kia Ceed SW 1.4 T-GDI : Nur nichts falsch machen

Der kompakte Ceed ist für Kia nach dem SUV Sportage das wichtigste Auto im Programm. Bild: Hersteller

Der kompakte Ceed ist für Kia nach dem SUV Sportage das wichtigste Auto im Programm. Mit dem Kauf eines Ceed kann man nicht viel falsch machen.

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          Kia Motors wird in diesem Jahr 75 Jahre alt und ist älter als die Muttergesellschaft Hyundai Motor Company, die erst 1967 gegründet wurde. Doch seit 1998 gehört Kia zu Hyundai. Gemeinsam mischen die beiden den deutschen Markt für Importfahrzeuge auf. Kia hat inzwischen einen Marktanteil von 1,9 Prozent, mehr als Nissan oder Mitsubishi (beide 1,5), Hyundai liegt gar bei 3,3 Prozent. Tendenz steigend.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Der kompakte Ceed ist für Kia nach dem SUV Sportage das wichtigste Auto im Programm. Er wurde im vergangenen Jahr renoviert und war hier schon Gast für einen Großen Fahrbericht. Motorisiert war der Test-Ceed mit einem 1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder, der 140 PS leistet. Das gleiche Triebwerk hatte nun der geprüfte Ceed Kombi, abgekürzt SW für Sportwagon. Mit einer Länge von 4,60 Meter misst er immerhin 29 Zentimeter mehr als das Schrägheckmodell. Von 395 auf stattliche 625 Liter steigt das Ladevolumen. Maximal beträgt es fast 1700 Liter, gegenüber knapp 1300 beim Kompakt-Ceed.

          Die Rückbank des SW lässt sich dreigeteilt (40/20/40) umklappen. Angesichts des Zugewinns an Laderaum und Flexibilität sind die 1500 Euro Mehrpreis für den Kombi gut angelegtes Geld. Zudem gibt es im Kofferraumboden weitere Staufächer, und zum Lieferumfang gehören auch die Abdeckung, Ladeschienen und ein Gepäckraum-Trennsystem.

          Motorisiert war der Test-Ceed mit einem 1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder, der 140 PS leistet. Bilderstrecke

          Letzteres ist Bestandteil der Platinum Edition. Wer sie wählt, ist voll ausstaffiert. Nur noch „Deluxeweiß“ (200 Euro) oder für 630 Euro die Vorbereitung für eine Anhängerkupplung sind übrig in der Aufpreisliste. Fast alles andere, was das Autoleben einfacher und komfortabler macht, ist dabei, inklusive Glas-Schiebedach und viele Assistenten. Was fehlt, ist ein Head-up-Display.

          Platinum ist im Vergleich mit der Grundausstattung um 9600 Euro teurer. So kostet der Ceed SW mit 140 PS üppige 34 290 Euro. Der Basispreis für den SW mit einfacher 1,4-Liter-100-PS-Maschine beträgt 16 990 Euro. Schon im September hatten wir den Ceed für Ausstattung und die Anmutung des Innenraums gelobt. unter den attestierten Schwächen im Federungskomfort leidet auch der Sportwagon. Und der Verbrauch fällt zu hoch aus. Ebenfalls mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet, kam der SW auf 8,7 Liter Super im Schnitt, der einfache Ceed damals auf 8,6 Liter auf 100 Kilometer.

          Überzeugt hat aber die Sparfahrt: Nur 5,1 Liter auf 100 Kilometer waren es im SW auf flacher Autobahn bei Tacho 120 und 2250/min im siebten Gang. Mit dem Kauf eines Ceed, ob Kombi oder schräges Heck, kann man nicht viel falsch machen, er lockt außerdem mit sieben Jahren Garantie oder 150.000 Kilometer Laufleistung.

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