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Kawasaki Z 1000 und 1400GTR : Gefährliches Raubtier, das sich schlafend stellt

Neu geformt: Kawasaki Z 1000 Bild: Hersteller

Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Kawasaki für das Jahr 2010. Sie betreffen nicht nur dieses sich schlafend stellende Raubtier Z1000. So hat Kawasakis überarbeiteter Sporttourer 1400 GTR noch weit mehr Assistenzsysteme.

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          „Während das Vorgängermodell an einen energiegeladenen, sprungbereiten Athleten erinnerte, hinterlässt die Z 1000 den Eindruck eines gefährlichen Raubtiers, das sich schlafend stellt - und dennoch bereit ist, ohne zu zögern, loszuschnellen.“ Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Kawasaki für das Jahr 2010, wie die Pressestelle, ohne zu zögern, meldet.

          Walter Wille
          Redaktion „Technik und Motor“

          Sie betreffen nicht nur dieses sich schlafend stellende Raubtier. Das Naked Bike Z 1000 zählt allerdings zu den Stützen im Programm der japanischen Marke. Die Version 2010 der 2003 eingeführten Maschine kommt mit neuem Reihenvierzylinder (1043 Kubikzentimeter Hubraum statt 953) sowie neuem Fahrwerk mit deutlich verwindungssteiferem Rahmen. Über die Leistung des langhubiger ausgelegten Motors sagen die Grünen noch nichts, sie wird jedoch über den 92 kW (125 PS) des bisherigen Modells liegen. Kawasaki kündigt einen „wilden Motorcharakter“ an, Lufteinlässe links und rechts oberhalb der Verkleidung sollen dem Fahrer ein markantes Ansauggeräusch ans Ohr führen, sobald sich die Z 1000 nicht mehr schlafend stellt.

          Kawasaki will eine Zentralisierung der Massen

          Mit zahlreichen Veränderungen will Kawasaki eine Zentralisierung der Massen und ein nach vorn gerichtetes Design mit einem leichten, luftigen Heck und deutlich gekürzten Schalldämpfern erreichen. Der Sitz ist niedriger und schlanker, der Lenker breiter und weiter zum Fahrer gerichtet, die Instrumentenkonsole mit orangefarbenem Display kann geneigt werden. In Deutschland wird die Z 1000 ausschließlich mit ABS geliefert.

          Alles geregelt: Kawasaki 1400 GTR
          Alles geregelt: Kawasaki 1400 GTR : Bild: Hersteller

          Noch weit mehr Assistenzsysteme hat jetzt Kawasakis überarbeiteter Sporttourer 1400 GTR. Der 114 kW (155 PS) starke Kardan-Reisebrummer kommt mit Traktionskontrolle. Und sein K-Act genanntes ABS-Bremssystem mit Bremskraftverstärkung und neuer elektronischer Steuereinheit kann vom Fahrer in zwei Stufen eingestellt werden, was eine unterschiedlich ausgeprägte Kopplung von Vorder- und Hinterradbremse zur Folge hat. Überdies steht eine Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise zur Verfügung sowie eine wählbare Betriebsart zum Kraftstoffsparen.

          Die Modellpflege hat dem 1400 GTR außerdem eine höhere und breitere, elektrisch einstellbare Frontscheibe mit programmierbaren Voreinstellungen beschert, eine Wegfahrsperre mit Schlüssel-Transponder für die Jackentasche, eine serienmäßige Griffheizung, Haken für einen Tankrucksack sowie ein verbessertes abschließbares Ablagefach. Schnörkelloser und aggressiver soll die Verkleidung wirken, zudem edler dank verbesserter Passgenauigkeit und schöneren Oberflächen.

          Ein vielseitiges Mittelklasse-Motorrad

          Letzteres gilt auch für die Versys. Das vielseitige Mittelklasse-Motorrad, angetrieben von einem 47 kW (64 PS) leistenden 649-Kubik-Reihenzweizylinder, wird aufgefrischt - vor allem kosmetisch (schlanker, schnittiger, die Frontlampe sieht nicht mehr nach Totenschädel aus). Verbessert werden dem Hersteller zufolge obendrein Vibrationsdämmung, Soziuskomfort und Sicht in den Rückspiegeln. Es gibt nun Verzurrhaken für Gepäck, die Windschutzscheibe lässt sich in Höhe und Neigung justieren. Das Superbike ZX-10R wird mit leichten Design-Retuschen plus Modifikationen an Getriebe und Lenkungsdämpfer in die Saison 2010 geschickt.

          Mit der Enduro KLX 125 und der Supermoto-Schwester D-Tracker 125 entert Kawasaki die Einsteiger-Klasse. Ihre zahmen, luftgekühlten Einzylinder-Einspritzmotoren mit zwei Ventilen kommen auf eine Nennleistung von 7,6 kW (10,3 PS). Elektrostarter, niedrige Sitze (830 und 805 Millimeter), schmale Reifen sowie geringes Gewicht (etwa 113 Kilo) sollen eine problemlose Handhabung gewährleisten. Keine Raubtiere, eher brav, aber ganz hübsch und aufgeweckt. Walter Wille

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