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Jaguar I-Pace Concept : Die Katze ist unter Strom

Jaguars I-Pace Concept Bild: Hersteller

Jaguar stellt in Los Angeles sein erstes Elektroauto vor. Der I-Pace soll schon 2018 in den Handel kommen. Das Design der Studie orientiert sich am erfolgreichen Jaguar F-Pace.

          Die Zukunft des Autos ist elektrisch. Wer zweifelt daran noch? Jaguar stellt an diesem Dienstag in Los Angeles auf der Auto Show den I-Pace Concept vor, einen Vorboten des ersten rein elektrisch angetriebenen Jaguar. Dieser soll schon 2018 in den Handel kommen. Das Design der Studie orientiert sich etwas am erfolgreichen Jaguar F-Pace. Nur ist die stromernde Katze mit einer Höhe von 1,56 Meter deutlich flacher als das SUV. Die Länge beträgt 4,68 Meter bei einem üppigen Radstand von 2,99 Meter. Damit ist der I-Pace noch in der SUV-Mittelklasse einzuordnen.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Weil JLR (Jaguar Land Rover) dafür bekannt ist, dass die Studien schon sehr nah am Serienauto sind, elektrisiert der I-Pace besonders. Wenn sich rein äußerlich noch Anleihen am F-Pace und an der Sportwagenstudie C-X75  erkennen lassen, ist der Innenraum eine andere Welt. Das sieht schon sehr zukunftsträchtig aus, selbstverständlich sind die Instrumente virtuell. Es gibt viel Glas, Leder und ein sehr luftig gestaltetes Interieur.

          Der I-Pace ist ein Vorbote des ersten rein elektrisch angetriebenen Jaguar Bilderstrecke

          Von vorn herein als reines Elektroauto konstruiert, kann mehr Grundfläche als beim konventionellen Auto für den Innenraum verwandt werden. Es gibt zum Beispiel keinen Mitteltunnel. Der Kofferraum hat mit 530 Liter Volumen Oberklasse-Maß, und im Bug ist auch noch ein kleines Gelass. Jaguar avisiert eine Reichweite von 500 Kilometer und eine Leistung von rund 400 PS bei einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern. Angetrieben werden beide Achsen.

          Während zur Höchstgeschwindigkeit noch keine Aussagen gemacht werden, stehen für den Spurt von 0 auf 100 km/h vier Sekunden im Datenblatt. Die Lithium-Ionen-Batterie im Wagenboden hat eine Kapazität von 90 kWh. Die angegebene Reichweite erscheint somit durchaus realistisch. Noch 2017 soll die Vorstellung des Serienmodells erfolgen.

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