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Infotainment Opel Insignia : Da bleiben kaum noch Wünsche offen

Das Infotainment ist einfacher denn je zu bedienen. Bild: Hersteller

Das Infotainment für den Opel Insignia kommt in drei Varianten mitsamt Echtzeit-Staudaten und eingängiger Bedienung.

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          Opel spricht von einer „Vorreiterrolle in Sachen Infotainment und Vernetzung“ und meint damit die neue Anlage im Insignia. Sie ist in drei Ausbaustufen erhältlich: Multimedia Radio, Multimedia Navi oder Multimedia Navi Pro. Nur Letzteres hat einen 8-Zoll-Monitor, die beiden kleineren Varianten bescheiden sich mit 7 Zoll. Stets ist die Anzeige berührungsempfindlich, die Bedienung erfolgt nicht nur mit dem Finger, sondern auch mit Lenkradtasten und Spracherkennung. Was der Bildschirm zeigt, ist schön übersichtlich: Die vier Hauptmenüs für Telefonie, Musikwiedergabe, Navigation und Klima erhalten jeweils eine eigene Akzentfarbe zwecks einfacher Orientierung. Bis zu fünf Fahrerprofile lassen sich anlegen. Damit werden dann die Einstellungen für die Klimaanlage oder den Klang sowie Navi-Ziele individuell abgelegt.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das erprobte Multimedia Navi Pro bietet eine gelungene dreidimensionale Kartendarstellung in der Stadt und Echtzeit-Verkehrsdaten zur Stauvermeidung. Auch Informationen über Kraftstoffpreise und Parkmöglichkeiten kommen via Internet ins Fahrzeug. Verkehrsstörungen sind nicht nur auf der Karte angezeigt: Wie bei den Tomtom-Navis zeigt ein Balken am rechten Bildschirmrand die Staus in Abhängigkeit von der aktuellen Position und dem Zielort. Um das Internet ins Fahrzeug zu holen, muss man das eigene Smartphone als Datenschubse anlernen, also den W-Lan-Hotspot aktivieren und das Gerät ein zweites Mal mit dem Fahrzeug verbinden.

          Die erfolgreiche Verpartnerung erkennt man daran, dass das Verkehrszeichensymbol in der Kartendarstellung ein „Live“ signalisiert. Alternativ springen auch die Routenführer von Apple oder Google ein, Stichwort: Android Auto und Apple Carplay, dann ist das Handy jeweils per Kabel anzuschließen. Sodann bietet Opel die automatische Erkennung von Navi-Zielen an, etwa für den Weg zur Arbeit oder zu anderen regelmäßig wiederkehrenden Terminen.

          Opel Insignia als Sports Tourer

          Gut gefallen hat uns das Head-up-Display, das Informationen in die Windschutzscheibe projiziert. Die Anzeige ist vielfältig konfigurierbar und zeigt zum Beispiel die Geschwindigkeit oder die Einstellungen des Geschwindigkeitsreglers, die Daten der Verkehrsschilderkennung sowie Navi-Hinweise. Erstmals bei Opel gesehen: Hinweise auf Fußgänger voraus werden hier ebenfalls eingeblendet. Das Head-up-Display gehört zur Serienausstattung des Ultimate und kostet im Dynamic und Innovation einen Aufpreis von 995 Euro.

          Das günstigste Multimedia Radio enthält zwar kein Navi, ist aber selbst im Insignia Edition bereits Serienausstattung und unterstützt ebenfalls Android Auto sowie Apple Carplay. Auf diese Weise hat man dann doch einen Routenführer an Bord. Multimedia Navi ist Serienausstattung im Dynamic und Innovation, für das Top-System Multimedia Navi Pro zahlt man in diesen beiden Modellvarianten einen zusätzlichen Aufpreis von 885 Euro.

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