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Infotainment im Auto : Captain Cockpit

Das Beispiel 7er BMW: Hinter dem Lenkrad ein digitales Cockpit, dessen Darstellung sich flexibel programmieren lässt. Noch gibt es Schalter und einen Controller. Bild: Daniel Kraus

Keine Schalter, immer größere Anzeigen, mehr Verbindung zum Internet und jetzt sogar Augmented Reality: Das Auto wird zur Kommunikationszentrale und zum Knotenpunkt im Internet der Dinge.

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          Welches Infotainment soll mit an Bord, fragen sich Käufer eines Neuwagens. Das Studieren der Preislisten oder Konfigurieren des Traumwagens im Internet beantwortet zwar die Frage, was wie viel kostet, aber nicht, wie leistungsfähig moderne Bordsysteme sind und welche Ausstattung für wen empfehlenswert ist. Die meisten Autohersteller setzen auf ein mehrgleisiges Angebot. Für Sparfüchse werden Android Auto und Apple Carplay angeboten, also die Spiegelung des Smartphones auf den Bordmonitor. Das kleinste, günstige Infotainment-Paket des Herstellers ist in der Regel auf private Nutzung zugeschnitten und enthält Radio plus Bluetooth-Telefonie, ab der Mittelklasse auch Navigation.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Ein Beispiel: Wer seinen neuen 5er BMW konfiguriert, bekommt in der Serienausstattung das Live Cockpit Plus mit erfreulich vollständiger Ausstattung, nämlich 8,8-Zoll-Farbbildschirm, Navigation, Radio, Controller und Spracherkennung. Weitere Dienste werden befristet nach der Erstzulassung bereitgestellt, etwa die Echtzeit-Verkehrsinfos. Die bessere Ausstattung für den Dienstwagen heißt Live Cockpit Connected Drive und bietet für 1650 Euro einen größeren, 10,25 Zoll messenden Monitor sowie ein volldigitales Cockpit und etliche weitere Extras wie W-Lan- und Mobilfunkanbindung.

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