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Hyundai Tucson : Deutlich mehr auf Zack

Hello fesch: Der Tucson IV von Hyundai Bild: Hyundai

Hyundai krempelt den Tucson um. Die vierte Generation des SUV ist mit scharfen Strichen gezeichnet und fährt künftig in fünf Motorvarianten vor.

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          Der koreanische Autohersteller Hyundai hat sich mit soliden Autos einen Namen gemacht. Mutiges Design hatte man bisher der Schwestermarke Kia überlassen. Mit der vierten Generation des Tucson, eines 4,50-Meter-SUV, wird das anders. Sie kommt noch in diesem Jahr auf den Markt und löst das seit 2015 angebotene Modell ab. Der Tucson für 2021 ist mit scharfen Strichen gezeichnet, was besonders für das Heck gilt. Er wird aus der Masse der SUV herausstechen.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Dank komplett neuer Plattform ist zudem mehr Platz im Innenraum, dazu steigt das Kofferraumvolumen bis auf knapp 1800 Liter bei umgeklappten Rücksitzlehnen. Auch der Innenraum ist neu gestaltet, es dominiert ein großer, tiefsitzender Monitor in der Mitte des Armaturenbretts.

          Technisch tut sich ebenfalls einiges. Fünf Motorvarianten stehen zunächst zur Wahl, drei Benziner und zwei Diesel, durchweg 1,6-Liter-Maschinen mit vier Zylindern. Die Benziner-Basis bietet 150 PS für rekordverdächtige schlanke 26 124 Euro mit guter Ausstattung. Der Haken: Die Basis gibt es nur in Rot, es können keine Extras dazugekauft werden.

          Der Tucson für 2021 ist mit scharfen Strichen gezeichnet. Bilderstrecke
          Hyundai Tucson : Deutlich mehr auf Zack

          Mit 180 PS ist der Tucson dann ein sogenannter Mildhybrid mit 48-Volt-Bordnetz. 230 PS und 350 Newtonmeter maximales Drehmoment gibt es, wenn der Vollhybrid bestellt wird. Dann können kurze Strecken auch rein elektrisch zurückgelegt werden, in der Vollausstattung sind aber jetzt schon mehr als 38 000 Euro fällig. Das PS-Plus von 180 auf 230 PS kommt vom zusätzlichen Elektromotor. Der Basis-Diesel hat 116 PS, als Mildhybrid bietet er 136. Wer weitere Strecken rein elektrisch fahren will, muss noch bis 2021 warten, dann kommt ein Plug-in-Hybrid, dessen Batterie an der Steckdose geladen werden kann.

          Die vierte Generation des Tucson ist in den Ausstattungslinien Pure, Select, Trend und Prime im Angebot, die Regel ist Frontantrieb, es gibt aber auch Allradantrieb. Die Basismodelle haben eine manuelle Sechsgang-Schaltung, sonst wird die Kraft automatisch an die Räder geschickt.

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