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Hohe Kosten : Größere Batterie für BMW i3 kostet 7000 Euro

Mit dem neuen Akku steigt die Normreichweite des i3 auf bis zu 300 Kilometer Bild: dpa

Wer einen größeren Akku für den BMW i3 kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Die bisherige Batterie behält BWM im Übrigen ein. Sie bekommt ein zweites Leben.

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          BMW bietet den Erstkäufern seines Elektroautos i3 von jetzt an die Umrüstung auf eine größere Batterie an. Die Kosten sind allerdings beträchtlich. Für den neuen Akku fordern die Bayern 7000 Euro. Die bisherige Batterie behalten sie ein. „Eigentlich kostet die neue Batterie einen fünfstelligen Betrag. Doch wir wollen unseren Kunden entgegenkommen und nehmen die bisherige, kleinere Batterie in Zahlung“, sagte ein Sprecher auf Anfrage von FAZ.NET.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Mit dem neuen Akku steigt die Normreichweite auf bis zu 300 Kilometer, tatsächlich werden in ersten Praxistests 200 Kilometer erreicht. Das ist deutlich mehr als bisher, musste der i3 doch je nach Witterung meist schon nach 100 bis 120 Kilometern Strecke an die Steckdose.

          Die leistungsstärkere Version, die im Neuwagenverkauf neben dem bisherigen Modell mit 1200 Euro Aufpreis angeboten wird, hat 94 Amperestunden und eine Kapazität von 33 Kilowattstunden (tatsächlich nutzbar 29 kWh). Bislang waren es 60 Ah und 22 kWh (nutzbar 19 kWh). Die Abmessungen der neuen Batterie sind identisch, sie passt mithin ohne weitere Umbauten in das Fach in der Karosserie. Durch Verbesserungen in der speziellen Ladeeinheit soll die Ladedauer wie bisher bei etwa drei Stunden liegen.

          An der Haushaltssteckdose müssen bis zu zehn Stunden einkalkuliert werden. Das Leergewicht des i3 steigt auf rund 1245 Kilogramm. Die bisherigen Batterien sollen als stationäre Stromspeicher ein zweites Leben außerhalb des Autos bekommen.

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