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Toyota Yaris Hybrid : Mit dem Vierten wird es gut

Kurzzeitelektriker: Toyota Yaris Bild: Toyota

Alle Yaris’ sind viertürig und gut ausgestattet. Als einfacher Hybrid kann er nicht an die Steckdose, ganz kurze Strecken fährt er elektrisch. Toyotas Kleiner ist passabel eingerichtet und bietet bequeme Sitze.

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          Der Toyota Yaris hat sich in der Klasse der Kleinwagen etabliert. Seit September ist die vierte Generation auf dem Markt, die auf einer neuen Plattform basiert. Am knappen Format, Länge 3,94 Meter, hat sich indes nichts geändert, und der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Hybridantrieb.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Toyota erwartet, dass drei Viertel der Kunden zu der Kombination von einem 1,5-Liter-Dreizylinder mit 99 PS und einer Elektromaschine mit 79 PS greifen, die zusammen 116 PS auf die Vorderräder bringen. Hier beträgt der Grundpreis 19.486 Euro, das Basismodell ohne Elektrotechnik und mit Schaltgetriebe kostet 15.391 Euro. Geboten werden dann 72 PS.

          Alle Yaris sind viertürig und gut ausgestattet. Im Safety-Sense-Paket gibt es einen Frontkollisionswarner mit Notbremsfunktion sowie Fußgänger- und Radfahrererkennung, Kreuzungs- und Spurhalteassistenz, Verkehrszeichenerkennung, Fernlichtassistenz und Abstandsregeltempomat. Das ist ungewöhnlich in dieser Klasse. Außerdem schützen reichlich Airbags, und gegen Aufpreis ist ein vollwertiges Head-up-Display zu haben.

          Seit September ist die vierte Generation auf dem Markt Bilderstrecke
          Geprüft : Toyota Yaris

          Wir fuhren den Hybrid, der passabel eingerichtet ist und bequeme Sitze bietet. Naturgemäß ist der Platz hinten knapp, der Kofferraum ist klein. Dafür ist der vierte Yaris eindeutig der bisher schickste, vor allem, wenn er in Zweifarblackierung daherkommt. Es herrscht keine Spur gestalterischer Langeweile, die man japanischen Anbietern oft vorwirft. Auch der Bandwurmeffekt des CVT-Getriebes ist inzwischen fast verschwunden, das berüchtigte Jammern beim Beschleunigen tritt nur noch schwach auf. In 10,5 Sekunden sind aus dem Stand 100 km/h erreicht, in der Spitze geht es bis auf 175 km/h.

          Als einfacher Hybrid kann der Yaris nicht an die Steckdose, ganz kurze Strecken fährt er elektrisch. Die Batterie lädt sich beim Verzögern auf. Einen Verbrauch von 3,8 Liter Super auf 100 Kilometer verspricht Toyota laut WLTP-Norm. Wir kamen auf 6,5 Liter, haben den fahrsicheren und straff federnden Yaris aber die meiste Zeit forsch rangenommen.

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