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Neuer Nissan Qashqai : Frische Front am Reihenhaus

Erfolgstyp: Nissan Qashqai Bild: Hersteller

Der Nissan Qashqai ist für das Wohl und Wehe der Marke unheimlich wichtig. Es startet die dritte Generation, die ohne Diesel auskommen muss.

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          Wir fragen uns, ob der Qashqai von Nissan je ein aufregendes Auto war. Es war jedenfalls ein erfolgreiches, zeitweise schien das gesamte Wohl der japanischen Marke auf dem europäischen Markt von ihm abzuhängen. So gesehen ist es konsequent, dass die nun auf den Markt drängende dritte Generation außer einer gewöhnungsbedürftigen Front wenig Avantgarde versprüht. Auch der neue Qashqai hinterlässt einen grundsoliden Eindruck, mit ihm macht man vor dem Reiheneckhaus wenig falsch.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Auf 4,43 Meter streckt sich der frische Cross-over. Man sitzt recht hoch, vorne bequem, hinten ausreichend gut und blickt auf klare Instrumente in schwarzer Umgebung. Das echte Head-up-Display ist ein Trumpf. In den Kofferraum passt, was es im Alltag braucht, allenfalls wäre eine niedrigere Ladekante erfreulich, man will ja nicht jede Getränkekiste von der Flaschenpost liefern lassen.

          Motorisch hat sich Nissan für Diät entschieden. Der Diesel, der zuletzt um 20 Prozent Anteil hatte, ist nicht mehr im Programm. Zu teuer sei die Abgastechnik, vor allem unter globalen Gesichtspunkten, die Nissan stets im Auge hat. So gibt es einen 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner in zwei Leistungsstufen mit 140 oder 158 PS. Grundsätzlich sind sechs handsortierte Gänge an Bord, den kräftigeren Motor gibt es auch mit Allradantrieb und CVT-Automatik, die Xtronic heißt.

          Auf 4,43 Meter streckt sich der frische Cross-over. Bilderstrecke
          Probefahrt : Nissan Qashqai

          Wir fuhren erste Kilometer mit dem stärkeren Motor, der keine Bäume ausreißt. Der in allen Poren sanft ausgelegte Qashqai bleibt auch hier konsequent, die Maschine läuft ruhig, aber etwas mehr Elan könnte nicht schaden. Später folgt eine technische Spezialität, die Nissan e-Power nennt. Dort ist der Verbrenner allein für die Stromerzeugung zuständig, den Vortrieb übernimmt eine Elektromaschine. Nachteil: Dafür gibt es keine Subvention. Wer die haben und es vollelektrisch will, wartet auf den Sommer 2022 und das in derselben Klasse antretende Modell Ariya. Den Qashqai gibt es sofort, er startet mit 25.800 Euro.

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