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Sprayer der Lüfte : Fliegerlatein am Firmament

  • -Aktualisiert am

Schreibstunde: Die fünf Maschinen im Einsatz. Der Dampf verflüchtigt sich schnell wieder. Bild: Dietmar Schreiber

Haben Sie auch schon Worte gesehen, die wie Wolken am Himmel stehen? So geht’s: Mit fünf Flugzeugen sprüht die Formation Skytexter Botschaften hoch über deutsche Städte.

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          Wer die Piloten der fünf Kunstflugzeuge auf dem Vorfeld des bayerischen Flughafens Memmingen bei ihren Startvorbereitungen beobachtet, denkt sich als Zaungast vermutlich nichts Besonders. Dabei sind diese Maschinen Teil der wohl ungewöhnlichsten Werbeform, die man sich nur vorstellen kann. Ihre Plakatwand ist der Himmel, und mit Hilfe eines Dampfsystems in allen Flugzeugen schreiben sie Wörter und Botschaften ans Firmament.

          Die Idee zur Realisierung der Fliegerformation mit Namen Skytexter ist ungewöhnlich. Tim Tibo, Kunstflugpilot und im Hauptberuf Flugkapitän einer deutschen Fluggesellschaft, sieht bei einer Airshow im Ausland, wie Piloten mit mehreren Flugzeugen in enger Formation Schriftzüge oder Sätze an den blauen Himmel schreiben. Das Publikum am Boden ist fasziniert von den Botschaften am Himmel, die flüchtige sind. Denn die Buchstaben aus umweltfreundlichem Paraffin sind nur einige Minuten erkennbar. Dann zerfallen sie in winzige Wölkchen. So etwas soll es auch in Deutschland geben. Deshalb gründet der in Oberbayern lebende Tibo zusammen mit mehreren erfahrenen Kunstflugpiloten Skytexter.

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