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Flugzeug Junkers Junior : Nichts leichter als das

  • -Aktualisiert am

Wirkt noch wie ein Modell, aber die neue Junkers Junior ist schon fast ein richtiges Flugzeug. Bild: Uwe Stohrer

Nach gut 90 Jahren erhebt sich wieder eine Junkers Junior in die Lüfte. Die neue Junior ist ein modernes Leichtflugzeug.

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          Klar, natürlich ist das ein Oldtimer, sagt der erste Augenschein. Wellblechstruktur und offenes Cockpit, also müsste es eine frühe Junkers sein. Aber irgend was stimmt nicht. Der Motor – da sollte doch eigentlich ein Sternmotor in der Rumpfnase stecken. Und der Propeller? Viel zu modern. Stimmt genau. Es gab zwar schon einmal eine Junkers A50 Junior. Anders als die weltberühmte Ju 52 , die Tante Ju, war der Junior kein Erfolg. Nur 69 Exemplare des einmotorigen Zweisitzers wurden in den 1930er Jahren gebaut. In der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise stand den Menschen der Kopf nach anderen Dingen als nach einem Propellerflugzeug mit offenem Cockpit.

          Gut 90 Jahre später: Der neue Junior wird als modernes Ultraleichtflugzeug am letzten Mai-Wochenende im baden-württembergischen Oberndorf präsentiert. Es ist das jüngste Projekt der noch jungen Junkers Flugzeugwerke AG. Das 2018 in der Schweiz gegründete Unternehmen produziert schon einen Nachbau der historischen Junkers F13 in Kleinserie. Dieser Tiefdecker von 1919 gilt als erstes serienmäßiges Passagierflugzeug aus Metall. Es war ein weltweiter Erfolg für das einst von Hugo Junkers gegründete Unternehmen. In Oberndorf am Schwarzwaldrand wird präsentiert, weil hier der Standort von Kaelin Aero Technologies ist. Dominik Kälin führt das Unternehmen, er und sein Team haben den Prototypen des Junior für die Junkers Flugzeugwerke AG gebaut.

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