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Fiat Ducato : Frischer Fiat für viele Fälle

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Dienstwagen: Fiat Ducato. Bild: Hersteller

Der Ducato ist das beliebteste Basisfahrzeug der Reisemobilisten. Jetzt legt Fiat nach – und stellt vier Diesel zur Wahl.

          Der Ducato ist das beliebteste Basisfahrzeug der Reisemobilisten. Rund 500 000 Exemplare hat Fiat allein in den vergangenen zehn Jahren als Kastenwagen oder Basis für Alkoven sowie teil- und vollintegrierte Wohnmobile bereitgestellt. Durch die Neuauflagen der Konkurrenten Crafter von VW, Sprinter von Mercedes-Benz und Transit von Ford ist der Ducato jedoch in Zugzwang geraten. Mit modernen Assistenzsystemen, verbessertem Fahrkomfort, erhöhter Sicherheit und effizienterer Abgasreinigung will Fiat nun wieder vorn dabei sein. Eine rein elektrische Variante soll im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

          Die Dieselmotoren reinigen ihre Emissionen jetzt mit SCR-Katalysatoren und Einspritzung von Ad Blue. Für den 2,3-Liter-Vierzylinder gibt es vier Leistungsstufen. Die Basisversion hat 120 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter bei 1400 Umdrehungen in der Minute. In der nächsten Stufe kommt der Selbstzünder auf 140 PS und 350 Nm, es folgen dann 160 PS (400 Nm) und 180 PS (450 Nm). Die Norm-Verbrauchswerte liegen beim Kastenwagen zwischen 7,3 und 8,0 Liter Diesel, das entspricht CO2-Emissionen von 192 bis 219 g/km.

          Eher für Lieferdienste und Handwerker bietet sich der Erdgasmotor an, der aus drei Liter Hubraum 136 PS bei einem maximalen Drehmoment von 350 Nm schöpft. In der Elektro-Version treibt ein 90 kW starker Elektromotor mit 280 Nm die Vorderräder an, je nach Batteriepack kommt er 220 bis 360 Kilometer weit. Neu ist die Automatik mit neun Stufen. Das bisherige automatisierte Schaltgetriebe, das mit zähen oder gar überflüssigen Gangwechseln das Temperament bremste, wird nicht mehr angeboten. Die Wandlerautomatik arbeitet in drei unterschiedlichen Modi: Eco, Normal und Power, was besonders wirtschaftliche oder betont leistungsorientierte Schaltvorgänge ermöglicht.

          Gewonnen hat die Sicherheit, viele Assistenzsysteme kommen erstmals an Bord. Auf Wunsch überwacht der Ducato den toten Winkel und den Querverkehr beim Ausparken. Notbrems- und Spurhalteassistenten können bestellt werden, die Fernlichtautomatik steht ebenso wie die Verkehrszeichenerkennung oder ein Regensensor auf der Liste der Mehrausstattungen. Die Navigation lässt sich mit den jeweiligen Fahrzeugabmessungen und Gewichten programmieren und meidet dann Straßen mit entsprechenden Beschränkungen. Das System nutzt einen sieben Zoll großen Bildschirm, der berührungsempfindlich ist.

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