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Fiat-Concept-Car : Tolle Kiste in tollkühner Mission

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Viele Vorschläge, wie viel Realität? Das Fiat-Concept-Car Centoventi. Bild: Göres

Wird aus Centoventi ein elektrischer Fiat Panda? So könnte ein günstiges elektrisches Stadtauto aussehen.

          Einen möglichen Ausblick auf einen elektrischen Nachfolger vom Panda gibt Fiat jetzt mit dem Concept Centoventi. Das Design der 3,68 Meter langen, viertürigen Elektro-Studie zitiert die minimalistische „tolle Kiste“, den Ur-Panda von 1980. Zum 120-jährigen Jubiläum des Herstellers zeigt der Centoventi (italienisch für 120), wie ein günstiges elektrisches Stadtauto aussehen könnte, das sich bis ins Detail frei gestalten lässt.

          Das modulare Batteriekonzept soll umweltfreundliche Mobilität je nach Bedarf und Geldbeutel bieten. Fiat stattet das Elektromobil zunächst mit einem Akku für 100 Kilometer Reichweite aus. Bis zu vier weitere, gleich große Batterien können direkt oder später hinzugekauft oder gemietet werden, der Aktionsradius steigt auf bis zu 500 Kilometer. Während vier Akkus mittels Gleitschienen unterhalb des Fahrzeugbodens installiert werden, lässt sich die fünfte Batterie in eine Halterung unter den Fahrersitz schieben. Mit Rollen ausgestattet, kann sie bequem herausgenommen und wie der Akku eines E-Bikes im Haus oder in der Garage aufgeladen werden.

          Aus Kostengründen wird der Stadtwagen in nur einer Lackfarbe, einem matten Silber, aufgelegt, er kann aber mit verschiedenfarbigen Designkits, Anbauteilen und Folien nach Belieben variiert und immer wieder neu gestaltet werden. Ob ein zweifarbiges Kunststoffdach, ein Cabrio-Stoffverdeck, eine Ladebox oder eine Dachhaut mit integriertem Solarmodul den Centoventi nach oben hin begrenzt, bestimmt der Kunde ebenfalls selbst. Auch der Innenraum ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut: Die einteilige Armaturentafel ist gelöchert und kann nach eigenem Gusto bestückt werden. Entsprechende Zubehörteile werden einfach eingeklickt.

          Selbstverständlich ist auch das Sitzkonzept aus durchgefärbtem, abwaschbarem Kunststoff modular. Der Beifahrersitz und die verschiebbare Rückbank können beispielsweise durch Kindersitze, Einkaufskörbe, Haustierboxen oder Einzelsitze ersetzt werden. Ob der Concept Centoventi tatsächlich in Serie gebaut wird, lässt Fiat noch offen. Bestätigt ist stattdessen aber ein neuer, vollelektrischer Fiat 500, der erstmals auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2020 gezeigt werden soll.

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