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Fahrbericht Ford Nugget : Goldig wohnen

Ford Transit Costum Nugget Bild: Helge Jepsen

Hinein in die Puppenstube, der Ford Nugget ist wohnlich für zwei Leute und taugt notfalls auch für vier. Er wirkt von außen unauffällig, passt in viele Parkhäuser und fährt sich wie jeder Transit. Billig ist er aber nicht.

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          Goldstücke kann man überall suchen, nur halt nicht finden. Das größte jemals geborgene wog dem Vernehmen nach 72 Kilo, das war in Australien und ist schon eineinhalb Jahrhunderte her. Nuggets kann man aber kaufen, zum Beispiel von Ford, und zu vergleichsweise niedrigen Preisen von rund 55.000 Euro an aufwärts bekommt man dort sogar ein Stück von fast zweieinhalb Tonnen, in dem obendrein fünf Leute fahren und vier übernachten können.

          Lukas Weber
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Möglich macht das Westfalia, ein auf den Ausbau von Reisemobilen spezialisiertes Unternehmen, das dem Ford Transit eine pfiffige Innenausstattung spendiert. Diese Anfänge reichen ins Jahr 1986 zurück, damals noch mit Spirituskocher, und das jüngste Produkt ständiger Verbesserungen war eine Weile in der Redaktion zu Gast. Oder umgekehrt, denn in der goldigen Puppenstube lässt sich auf engstem Raum vergnüglich wohnen. Vor einigen Jahrzehnten war der Traum schlafloser Nächte ein VW Bulli mit Klappdach, daraus wurde dann ein Hanomag mit Selbstausbau. Nun steht der Redakteur mit etwas Wehmut auf einer kurzen Leiter und entert entschlossen das Bett unterm gelifteten Dachhimmel, die Arbeitsfläche der Küchenecke dient dabei als oberste Stufe.

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