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Fahrtbericht Subaru Forester 2.0 Exclusive : Eine Mischung aus SUV und Kombi

  • -Aktualisiert am

Sachlich und funktional: Der Subaru Forester 2.0 Exclusive Bild: Hersteller

Und auch die inneren Werte kommen bei Subaru beileibe nicht zu kurz: Das Wesen der Marke ist Funktion. Mehr Freude wird der Marke guttun, und dafür kann schon der Forester sorgen. Jetzt zusätzlich mit dem Otto-Boxermotor.

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          Der Forester der Allradmarke Subaru spielt in seiner jüngsten Generation gekonnt mit Proportionen. Seine Form siedelt auf dem variantenreichen Terrain zwischen einem herkömmlichen Kombi und der Klasse der SUVs. Allein auf weiter Flur wirkt der viertürige Allradler daher gar nicht groß, erst in Gesellschaft anderer offenbart er seine mächtigere Statur. Und die inneren Werte kommen beileibe nicht zu kurz. Für 32.400 Euro offeriert Subaru mit der Spitzenversion Exclusive ein Komplettangebot aus Komfort und Sicherheit, nur der Metallic-Lack ist als Extra für 490 Euro in der Preisliste aufgeführt, die Automatik kostet 1400 Euro.

          Zur Wahl stehen vier Ausstattungslinien: Das Basismodell gibt es für 23.900 Euro, darüber rangieren Trend, Active und Comfort. Keine Wahlmöglichkeit besteht bei der Motorisierung. Der Forester wird immer von einem Vierzylinder-Boxer angetrieben. Die Alternative zu dem jetzt bewegten Benziner ist der neu entwickelte Boxerdiesel, ihm werden wir uns zu einem späteren Zeitpunkt widmen.

          Sachlich und funktional setzt sich das Design im Interieur fort

          Subaru leistet sich beim Design keine Extravaganzen, in seiner soliden Schlichtheit offenbart der Forester, warum die Marke gerade in der Schweiz auf gute Verkaufserfolge stolz sein kann. Der XL-Allradkombi hat dennoch mit der jüngsten Erneuerung viele seiner einst barocken Gestaltungselemente verloren. Die Front trägt einen klar strukturierten Kühlergrill, drei verchromte Spangen lockern die Fläche auf, Scheinwerfer mit Bi-Xenon-Lampen rahmen ihn ein. Markant ausgestellte Kotflügel, große Außenspiegel und ein Schwung nach oben am Heck verleihen der übersichtlichen Karosserie einen Hauch von Dynamik.

          Haltung bewahrt der Subaru beim Federungskomfort

          Sachlich und funktional setzt sich das Design im Interieur fort. Kein Wirrwar von Knöpfen und Schaltern irritiert, die großen Rundinstrumente informieren schnell und unmissverständlich über Tempo, Drehzahl, Spritvorrat und Kühlwasser-Temperatur. Die Mittelkonsole wird von einem üppigen Display dominiert, über den berührungsempfindlichen Bildschirm lassen sich Audio-Funktionen (einfach) und Routenführung des Navigationssystems (weniger einfach) aufrufen. Bei aller Neigung zu klaren Informationen leistet sich Subaru bei der Darstellung des momentanen und des durchschnittlichen Verbrauchs auf der Anzeige eine kleine Schrulle. Der Fahrer kann wählen, ob er sich die Werte auf quasi-analogen Rundinstrumenten oder mit herkömmlicher rein analoger Darstellung mitteilen lassen will.

          Lichte Verhältnisse Dank des Panoramadaches

          Das Platzangebot ist wohlbemessen. Der Sitz des Beifahrers - alle Plätze sind bei der Exclusive-Version mit Leder bezogen - ist nur ungenügend nach hinten zu verschieben. Doch die Passagiere im Fond können sich über reichlich Freiräume in allen Dimensionen freuen. Das serienmäßige Panoramadach schafft lichte Verhältnisse und unterstützt das angenehme Raumgefühl. Ablagen finden sich in ausreichender Zahl, in die Türtaschen passen Literflaschen, das Handschuhfach ist von ordentlicher Größe, die Dinge des Alltags finden mühelos einen sicheren Platz.

          Der Kofferraum mit einem Volumen von 450 Liter wird nach unten von einer soliden Bodenplatte abgeschlossen, darunter findet sich der Reservepneu und noch ein paar kleine Fächer, die dem sicheren Verstauen kleiner Ausrüstungsgegenstände dienlich sind. Das Umklappen der asymmetrisch geteilten Rückbank lässt sich mühelos und mit einem Handgriff bewerkstelligen, die Lehnen schwingen unbehindert nach vorn, ohne dass die Kopfstützen entfernt werden müssten. So entsteht eine ebene Ladefläche und aufgrund der überdurchschnittlichen Laderaumhöhe von fast 83 Zentimeter ein bis zu 1610 Liter fassendes Gepäckabteil. Die Heckklappe schwingt so weit nach oben, dass nur Riesen sich den Kopf daran stoßen würden.

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