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Fahrbericht VW Passat Variant : Daher weht der Wind

Bild: Helge Jepsen / F.A.Z.

Der Passat ist ein VW-Klassiker wie der Golf. Die achte Generation fährt ausgereift und fast schon allein. Im Spitzenmodell ist uns aber der Verbrauch zu hoch.

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          Die Jugend hat nicht immer recht. Den Passat gebe es doch gar nicht mehr als Limousine, hatte der Sohn gesagt, als es um den nächsten Testwagen ging. Auf dem Hof der Redaktion stand dann auch ein Kombi, also ein Variant. Da ist VW ganz traditionell, wie der Kunde: Von 100 in Deutschland verkauften Passat sind weniger als zehn Limousinen. Aber es gibt sie sehr wohl noch. Der Verzicht auf das hohe Heck spart knapp 1400 Euro und nimmt natürlich viel Flexibilität.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Darin ist der Variant auch in der unlängst erneuerten achten Generation der Modellreihe immer noch ein Meister seines Fachs. Inzwischen knapp 4,90 Meter lang – los ging’s 1973 mit schrägem Heck auf 4,19 Metern – packt der Passat bis zu 1780 Liter Ladegut hinter die beiden Vordersitze. Mit aufgestellter Rückbank sind es immer noch familientaugliche 650 Liter. Dazu ist im Boden noch Platz für ein aufpreispflichtiges Reserverad und Kleinkram. VW wäre nicht VW, hätte es die Kombi-Kultur nicht längst auf die Spitze getrieben. Es gibt eine stabile Gepäckraumabdeckung. Eine vertikale Trennung, falls bis unters Dach beladen wird, kann für 100 Euro extra dazubestellt werden. Die Trennung ist separat und kann bei umgelegten Rücksitzen (asymmetrisch geteilt, mit Durchreiche und Armlehne in der Mitte) auch weiter vorn festgemacht werden. Das schränkt allerdings die Laderaumlänge etwas ein. Bis zum Netz sind es dann 1,70 Meter auf einer leicht ansteigenden Ladefläche. Wenn für den studentischen Umzug das massive Einzelbett mit muss, stört die Trennung nur. Aber stehen die Vordersitze weit vorn, ist die Ladefläche zwei glatte Meter lang. Das Bett passte, gerade so.

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