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Fahrbericht Volvo XC90 : Mit Strom kaum besser

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

Der Diesel im Volvo XC90 bekommt elektrische Unterstützung. So sparsam wie erhofft ist das große Schweden-SUV damit aber nicht.

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          Unsere Zukunft ist elektrisch“, gab Volvo-Chef Håkan Samuelsson vor zwei Jahren bekannt und sorgte mit der Ankündigung, von 2019 an keinen neuen Volvo mehr ohne Elektromotor anzubieten, für einige Aufregung. Das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug von Volvo, der XC40 Electric, ist bis dato noch nicht auf dem Markt, wohl aber je eine Plug-in-Hybrid-Version für S, V und XC60 und 90. Dazu kommen Mildhybride im XC60 und im Flaggschiff der Marke, dem stets allradgetriebenen XC90. Letzterer wurde kürzlich dezent überarbeitet, und er wird das erste ausschließlich mit Elektrounterstützung erhältliche Volvo-Modell sein. Auch die beiden Benziner T5 und T6 mit 250 und 310 PS im XC90 werden künftig ausschließlich mit Mildhybrid-Technik zu haben sein. Eine entsprechende Diesel Variante hat Volvo schon im Portfolio, sie war für zwei Wochen in der Redaktion zu Gast.

          Das Mildhybrid-System in dem doppelt aufgeladenen, 235 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Diesel kombiniert – wie auch in den Benzinversionen – einen integrierten Starter-Generator (ISG) mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit 48 Volt und einem System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Da das Drehmoment und die Akkuleistung des Elektromotors nicht ausreichen, um das Fahrzeug allein anzutreiben, wirkt der E-Motor ausschließlich unterstützend. Der ISG arbeitet beim Bremsen als Generator, er wandelt die bei der Verzögerung freigesetzte kinetische Energie in elektrische Energie um und lädt damit die 48-Volt-Batterie.

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