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Fahrbericht VW T-Cross : Sinnlich und nüchtern

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

Der kleine T-Cross tut VW gut: Er ist zwar teuer, wird dennoch zum Bestseller und verjüngt die strenge Marke.

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          Den bisherigen SUV-Größen im kommoden Prestige-Format zwischen vier fuffzich und fünf Meter plus weht jetzt ein schärferer Wind entgegen. Dieser wird entfacht von den künftigen SUV-Bestsellern im knapperen Vier-Meter-und-noch-ein wenig-mehr-Raster, die das etwas andere Auto fürs Leben neu definieren. Modifizierte Klein- und Kompaktwagen im passgenauen SUV-Design treten wie der Volkswagen T-Cross als vollwertige Alltagsautos an. Sie führen die Entdeckung der zügigen Langsamkeit heran und dieses gute Gefühl einer nicht näher zu definierenden Überlegenheit in Verbindung mit der Sehnsucht nach einstiger jugendlicher Unbeschwertheit. Frei für die Landschaft, die City, für Berge, Baggersee oder Buhne Neun und Platz für die Holzkiste mit Boyle, Brautigan und Steinbeck. Im T-Cross wächst zusammen, was zusammen gehört.

          Technisch ist der T-Cross in weiten Teilen ein VW Polo. Aber im Charakter ist er ein gründlich neuer Volkswagen. Das bedeutet auch, dass er nicht billig ist. Im Vergleich zum Polo ist er fast eine Investition. Rund dreieinhalbtausend Euro und mehr stellt sich der T-Cross je nach Version teurer. Für 14.285 Euro kommt der billigste Polo. 17.975 Euro sind für den günstigsten T-Cross fällig. Das ist in dieser kleinen Klasse viel Geld. Aber Sparstrümpfe sind zum Plündern da. Für den Testwagen in üppiger Style-Ausführung und mit dem stärkeren Dreizylinder mit 115 statt 95 PS unter der Haube in Verbindung mit dem famosen Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG notiert die Liste atemlose 25.275 Euro, mit einigen Sonderposten wucherte der Komplettpreis auf 31.495 Euro.

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