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Ssangyong Korando E-Motion : Lädt sich Zeit

  • -Aktualisiert am

Ssangyong Korando E-Motion Bild: Helge Jepsen

Ssangyong, neben Kia und Hyundai die dritte Automarke aus Korea, hat den Korando elektrifiziert. Das SUV ist alltagstauglich und sparsam. Zum Laden aber braucht es Geduld.

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          Autos von Ssangyong sind nur selten auf unseren Straßen anzutreffen. Vielen ist der Hersteller, dessen Name wörtlich übersetzt Zwillingsdrache bedeutet, gar nicht bekannt. Kein Wunder, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr in Deutschland doch nur 1546 Fahrzeuge verkauft. Was das für eine Marke sei, wurde die Autorin oft von Passanten gefragt. Äußerlich unterscheidet sich das 4,47 Meter lange, elektrische SUV nur durch einige blaue Akzente und den strömungsoptimierten, geschlossenen Kühlergrill von seinen Brüdern mit Benzin- oder Dieselmotor. Scharfe Sicken und Kanten in den Flanken sollen für Spannung sorgen, das Heck mit der breiten Chromspange wirkt wuchtig.

          Wo Bekanntheitsgrad und Image fehlen, muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Hier gibt sich der Korando E-Motion wettbewerbsfähig: 38.990 Euro stehen für die mit Zwei-Zonen-Klimaanlage, Wärmepumpe und einigen Fahrassistenten gut ausgestattete Basisversion Bronze in der Preisliste; 29.420 Euro sind nach Abzug der derzeit gewährten Elek­troprämie zu zahlen. Die Version Platinum bietet für 3000 Euro Aufpreis zusätzlich Teilledersitze, Sitzheizung vorn und Navigation. Der Testwagen als Modell Titanium kostete 45.590 Euro und wartete mit LED-Scheinwerfern, belüfteten Ledersitzen vorn und Totwinkelwarner sowie Spurwechsel- und Ausparkassistent auf. Einziger Posten in der Aufpreisliste ist die Metalliclackierung für 600 Euro. Ein Head-up-Display und eine elektrisch bedienbare Heckklappe werden leider nicht angeboten.

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