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Fahrbericht Skoda Superb Combi : Der korrekte Bügelfaltenauftritt

  • -Aktualisiert am

Denn der jetzt von uns intensiv bewegte Škoda Superb Combi 2.0 TDI Combi fährt am Rand der noch bezahlbaren mobilen Perfektion. Bild: Hersteller

Mehr Oberklasse war bei Škoda noch nie. Der Superb Combi bietet kantige Eleganz und nüchterne Funktion zum guten Tarif.

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          Mit der im Mief des Ostens leidenden Traditionsmarke Škoda ging es nach der Adoption durch den VW-Konzern steil bergauf. Aber ihren Drang nach oben bremste die Markenhierarchie: VW ist die Millionen-Marke, die alles kann. Audi darf mit Leistung und Luxus besser und teurer sein. Damit könnte jetzt Schluss sein: Denn der seit knapp drei Jahren in seiner dritten Generation amtierende Škoda Superb fährt als Limousine und noch mehr im Kombi-Kleid sehr unbeschwert als die große Alternative aus dem größten Autokonzern des Kontinents ganz nach vorn. Denn die jüngsten Zahlen zeigen deutlich, wie das Diesel-Desaster, die milliardenteure Aufräumaktion, eine mangelhafte Vorbereitung auf die neue Verbrauchsnorm und die Kaufverweigerung gegenüber allzu gewohnter Mittelklasse die Marken VW und Audi beuteln.

          Davon ist auch Škoda betroffen, wie schwächelnde Deutschland-Zulassungen bei Fabia und Octavia zeigen, doch diese Lücken füllen die SUVs Škoda Kodiaq und Karoq. Dass Limousine und Kombi noch keineswegs völlig von gestern sind, demonstriert der Superb, der nun in eine neue Position fährt: Der bessere große VW ist ein großer Škoda.

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