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Fahrbericht Rolls-Royce Ghost : Geistreich

Rolls-Royce Ghost Bild: Helge Jepsen

Auch Rolls-Royce hat angekündigt, alsbald nur noch rein elektrische Fahrzeuge zu bauen. Bis es soweit ist, genießen wir zwölf Zylinder, viel Holz und Leder und denken nicht über 15 Liter Verbrauch nach.

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          Nur wenige können und wollen es sich leisten, gut 400.000 Euro für ein 5,50-Meter-Automobil mit voluminösem V12-Motor auszugeben. Aber es werden immer mehr: Vor der Pandemie gingen von Goodwood aus mehr als 5000 rollende Schlösser in alle Welt, verteilt auf vier Modelle. Vor zehn Jahren lag die jährliche Absatzzahl noch bei rund 1000. Luxus ist gefragt. Und der Besitz eines Rolls-Royce ist die reine Lust am Luxus, das Schwelgen in feinem Leder und Holz in akkuratester Verarbeitung, das Gefühl der Überlegenheit und das Erleben einer wunderbaren Symbiose zwischen automobiler Vergangenheit und Zukunft.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Ja, auch ein Rolls-Royce hat digitale Armaturen, sie kommen aber im klassischen Rundinstrumente-Stil und können nicht verändert werden. Dazu gibt es jede Menge feine Knöpfe und silberne Hebelchen zum Ziehen (für die Belüftung) sowie eine analoge Uhr. Der heute obligatorische Navigationsschirm fehlt nicht, das Head-up-Display spiegelt die gefahrene Geschwindigkeit in Ziffern auf die Scheibe. Willkommen im Rolls-Royce Ghost, sozusagen die E-Klasse der englischen Edelmarke. Darüber thront nur der 5,76 oder gar 5,98 Meter lange Phantom.

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