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Fahrbericht Porsche Panamera : Umarmung mit 460 PS

Bild: Porsche

Porsche, das waren einmal der 356 und später der 911 und sonst nichts. Heute gibt es auch SUV, Limousinen und sogar diesen Kombi.

          4 Min.

          Geht es uns gut? Nein, sagen viele, andere sagen spöttisch: „Uns geht es ja soo schlecht“, und denken an überfüllte Restaurants, volle Ferienflieger, ausgebuchte Privatschulen und die vielen Cabrios in der Eigenheimsiedlung. Tatsächlich hat Porsche im vergangenen Jahr global 256 255 Neuwagen abgesetzt – mehr als jemals zuvor. Und das Modell mit dem höchsten Wachstum war die Limousine Panamera mit einem Plus von gut 38 Prozent auf 38 443 Auslieferungen, das sind knapp 3000 Einheiten mehr als vom 911.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Aber viele geißeln den Panamera als fetten Elfer mit vier Türen und verkennen dabei, dass es sich bei der Schrägheck-Limousine schon um einen echten Sportwagen handelt, der im Rahmen seiner Möglichkeiten (5,05 Meter lang, rund zwei Tonnen schwer) Erstaunliches leisten kann. Vor allem wenn man die wirklich potenten Motoren bestellt. Und dann gibt es da ja noch die Sport-Turismo-Variante, für die sich fast jeder zweite deutsche Kunde entscheidet. Mit dem höheren, kombiähnlichen Heck wirkt der Porsche-Viertürer in der Seitenführung harmonischer, das Ladevolumen steigt allerdings kaum, der Wagen bleibt schließlich sehr flach. Die Klappe hinten öffnet stets elektrisch, sperrige Güter mögen besser reinpassen als in die Limousine, legt man die Rücksitze um, ergibt sich eine fast ebene Ladefläche von knapp zwei Meter Länge, immerhin.

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