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Fahrbericht Opel Corsa GSi 1.4 : Das Beste kommt zum Schluss

  • -Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET

Kurz vor knapp hat Opel dem Kleinwagen Corsa noch das sportliche GSi-Emblem spendiert. Der kleine Kurvenkünstler macht viel Spaß, der Komfort leidet unter der straffen Federung.

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          Das Kürzel GSi hat bei Opel Tradition. Schon 1984 startete der Kadett E GSi (steht für Grand Sport injection) mit für die damalige Zeit üppigen 115 PS, im gleichen Jahr folgte der 110 PS starke Manta GSi. Die Geburtsstunde des ersten Corsa GSi schlug dann vor genau 30 Jahren. 1988 leistete der seinerzeit 820 Kilogramm leichte Kraftzwerg 100 PS, 188 km/h Höchstgeschwindigkeit waren dami möglich. Danach gab es von jeder Corsa-Baureihe ein GSi-Modell – 2011 war dann erst einmal Schluss.

          Nachdem das sportliche Label auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt im Herbst 2017 mit dem Insignia GSi wiederbelebt wurde, geht jetzt mit dem mindestens 19.960 Euro teuren Corsa GSi der fünften Generation das zweite aktuelle GSi-Modell an den Start. Der bis April dieses Jahres angebotene, rund 5000 Euro teurere Corsa OPC flog aus dem Programm, zu aufwendig wäre die Anpassung dessen 1,6-Liter-Turbobenziners an die neuen, strengeren Abgasvorschriften gewesen. Also stellt der grundsätzlich zweitürige Corsa GSi rund ein Jahr vor der Ablösung des letzten unter GM-Ägide entwickelten Kleinwagens durch ein neues, mit PSA-Genen ausgestattetes Modell jetzt die sportlichste Alternative des 4,02 Meter langen Fronttrieblers dar.

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