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Fahrbericht Mini Cooper SE : Ein kurzes Vergnügen

Bild: Helge Jepsen

Quicklebendig und lustvoll stürzt sich Mini in das elektrische Abenteuer. Mit der Technik des BMW i3 serviert er Freude pur am Fahren. Die Stadt ist sein Revier. Zum Reisen taugt er nicht.

          4 Min.

          Das am besten fahrende Elektroauto auf dem Markt ist derzeit? Nicht das angesagte Tesla Model 3, nicht der Bestseller Renault Zoé, auch kein Mitglied aus der kecken Elektrikerfamilie Opel-Peugeot-Citroën-DS. Es ist der Mini Cooper SE. Was die Engländer mit dem Wissen ihres bayerischen Mutterhauses BMW auf die Räder gezaubert haben, stellt alles in den Schatten, was wir bisher unter Strom bewegt haben. Zugegeben, dem kecken Kleinen lässt sich eigentlich nur mit grundsätzlicher Sympathie entgegengetreten, aber die Latte liegt auch hoch. Einen Cooper S mit seinen fulminanten Fahreigenschaften, seinem betörenden Motorklang und dem Macht-jeden-Tag-Spaß-Gefühl muss man erst mal schlagen.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Der elektrische Mini, das ist kaum zu glauben, fährt noch einen Tick knackiger, geht noch flinker um die Kurven, beschleunigt mitreißend und packt noch einen Faktor Freude am Fahren obendrauf. Zudem sind die Briten nicht der Versuchung erlegen, an der sicht- und fühlbaren Ausstattung alles herauszusparen, was der Elektroantrieb zusätzlich kostet. Ein VW ID 3 zum Beispiel ist innen deutlich karger eingerichtet. Im Mini lebt es sich auch unter elektrischer Flagge wie immer, also nicht gerade in feinstem Material, aber doch in angenehm zubereiteter Umgebung mit Hang zu gestalterischer Übertreibung.

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