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Fahrbericht Mercedes S 560 e : Gut nur fürs Gewissen

Mercedes S 560 e Bild: Daimler AG

Elektrisch Fahren ist schick und präsentabel, gerät aber rasch an Grenzen. Wie wäre es also mit 5,26-Meter S-Klasse und zwei Antrieben? Prima Idee. Eigentlich.

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          Nachdem die deutschen Autohersteller, BMW vielleicht ausgenommen, die anderen erstmal haben machen lassen, drängen sie jetzt mit Macht zum elektrischen Automobil. Die ersten reinen Stromer sind schon da, vergangene Woche stand an dieser Stelle der Audi E-Tron, die Pendants von Mercedes-Benz und Porsche folgen Ende des Jahres. Und spätestens 2020 beginnt die große E-Auto-Initiative von Volkswagen, wobei etwas untergeht, dass der Golf und der kleine Up schon lange vollelektrifiziert auf dem Markt sind.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Doch noch will der Kunde zum Laden getragen werden. Allen, die noch nicht so recht wissen, ob sie das vermeintliche Wagnis Elektromobilität eingehen wollen, hilft vielleicht das Kürzel PHEV. Das steht für Plug-in-Hybrid Electric Vehicle und beschreibt jene Fahrzeuge, die das Beste aus zwei Welten vereinen sollen: Elektrisch fahren in der Stadt, für die langen Strecken ohne Reichweitenangst ist noch ein Benzinmotor an Bord. Dass dann sozusagen alles doppelt vorhanden ist, liegt in der Natur der Sache, diese Sowohl-als-auch-Fahrzeuge sind nicht billig. Also passt diese Technik zunächst in die oberen Fahrzeugklassen, in denen nicht so sehr aufs Geld geschaut wird.

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