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Fahrbericht Mercedes EQB : Zwischen den Stühlen

Mercedes EQB 350 4Matic Bild: Helge Jepsen

Mercedes bietet eine umfangreiche Flotte von Elektroautos. Der EQB ist eine Ableitung aus der Verbrennerwelt, er sucht seinen Platz zwischen EQA und EQC und bietet die gewohnten Qualitäten.

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          Auf das Kürzel EQ hören alle elektrischen Mercedes, und alle müssen ohne den Zusatz „-Benz“ leben. A, B, C, E, S und V sind im Angebot, dazu ist ein elektrisches SUV des EQS angekündigt. A, B und C sind SUV, der Rest große Limousinen. Die Kundschaft wartet wohl vergeblich auf eine kompakte Akku-Limousine mit Stern, die vom Grundpreis her deutlich unter der 50 000-Euro-Grenze positioniert ist. Schließlich will nicht jeder SUV fahren, aber viele.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das wird der Grund sein, warum Mercedes-Benz in diesem Segment so aktiv ist. Den 4,46 Meter langen EQA haben wir am 19. Oktober hier vorgestellt, der EQB, um den es jetzt gehen soll, ist zwölf Zentimeter länger, hat zehn Zentimeter mehr Radstand und bietet folglich wesentlich mehr Kofferraumvolumen: statt 340 bis 1320 Liter immerhin 495 bis 1710 Liter. Zudem besteht die Möglichkeit, den EQB mit einer dritten Sitzreihe auszustatten. Das kostet 1414 Euro und 30 oder 90 Liter Kofferraumvolumen.

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