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Fahrbericht Mazda 3 : 100 Jahre Einsamkeit

Mazda 3 Bild: Helge Jepsen

Der Mazda 3 gehört zu den bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jahres. Vor allem das gute Verhältnis von Preis und Leistung beeindruckt.

          4 Min.

          Mazda ist einen langen Weg gegangen. Vor fast 100 Jahren, im Januar 1920 in Hiroshima als Unternehmen zur Verarbeitung von Kork gegründet, baute man nach dem Krieg dann erste Autos. Und Mazda war schon immer anders als andere Hersteller. Selbst das Zwischenspiel mit dem Autoriesen Ford als größtem Anteilseigner änderte nichts daran. Mazda schenkte der Autowelt 1989 den wunderbaren MX-5 und läutete damit das Roadster-Comeback ein, verfolgte jahrelang als Einziger die Wankel-Technik, setzt seit längerem den Schwerpunkt viel stärker auf Design als die japanischen Kollegen, hält wenig bis nichts vom Downsizing der Triebwerke und will bald mit dem Kompressionszündungs-Benzinmotor, der Anleihen beim Diesel nimmt, die Tradition der außergewöhnlichen Taten fortsetzen.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Noch gibt es das Triebwerk nicht für den neuen, kompakten Mazda 3, erst im Herbst wird es so weit sein. Schon das aktuelle Motorenangebot – ein Benziner, ein Diesel – ist wie gesagt nicht einfach von der Stange. Der Benziner ohne Turbo schafft die neuen Grenzwerte ohne Partikelfilter, der Diesel braucht kein Adblue. Gefahren hat die Redaktion den 2,0-Liter-Benziner mit 122 PS, für den 1,8-Liter-Diesel mit 116 PS erwartet Mazda Deutschland allenfalls einen Marktanteil von 15 Prozent.

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