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Land Rover Defender : Rund um die Welt

Viel Zubehör ab Werk, tauglich für die Reise in entlegene Gebiete. Bild: Hersteller

Der alte war ein rustikales Gerät mit Ecken und Kanten, sein Nachfolger ist ein modernes Auto voller Elektronik. Was kann der neue Land Rover Defender?

          5 Min.

          Die Fahrer eines Land Rover Defender sind ein eigentümliches Volk. Sie grüßen einander hinter der Windschutzscheibe, tummeln sich rege in Foren und reparieren ihr Vehikel selbst oder kennen einen, der das kann. Zum familieneigenen Gefährt anno 2009 meint die Gattin gar, es sei das einzig wahre Auto, sie will es mit ins Grab nehmen. Und dann nach jahrelangem Warten auf den Nachfolger das: Selbsttragende Karosserie statt Leiterrahmen, Einzelradaufhängung statt Starrachsen, und Automatik – pfui bäh, das ist doch kein Defender mehr.

          Lukas Weber

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Deshalb muss es kein schlechtes Auto sein, geben wir ihm also eine Chance. Vor der Tür steht die lange Version 110 und wartet auf die Urlaubsreise. Wer keine Vorurteile hat, wird zugeben, dass die Form gelungen ist, irgendwie haben es die Designer geschafft, ihm eine windschlüpfrige Form zu verpassen, die trotzdem kantig wirkt – mit runden Ecken und dennoch ähnlich den Kollegen aus der Modellpalette von Land Rover. Im Gesicht ein böses Grinsen, das uns gefällt. Bequemer Einstieg, innen jede Menge Platz, auch für die linke Schulter des Fahrers, die früher am Fenster klemmte.

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