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Fahrbericht Škoda Scala : Die Treppe nach oben

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

Auch wenn Volkswagen das nicht gern hört: Der Škoda Scala ist eine gute Alternative zum VW Golf. Obwohl er eigentlich ein Bruder des VW Polo ist.

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          Skoda bietet von jeher viel Auto fürs Geld: Hinsichtlich Raumgefühl und Fahrkomfort rücken die tschechischen Modelle meist an das nächsthöhere Segment heran. Das gilt auch für den neuen Scala. Der Nachfolger der seit 2013 angebotenen viertürigen Schräghecklimousine Rapid Spaceback nutzt den modularen Querbaukasten des Konzerns. Aus der MQB-A0-Plattform, auf der auch VW Polo, Audi A1 und Seat Ibiza basieren, hat die Volkswagen-Tochter das Maximum an Größe und Radstand herausgekitzelt. Mit einer Länge von 4,36 Meter überragt der Scala seinen Vorgänger um sechs Zentimeter, der Radstand wuchs um fünf Zentimeter auf 2,65 Meter.

          Aus der Kleinwagenklasse ist der Neuling damit herausgefahren, tatsächlich konkurriert er mit den Modellen der Kompaktklasse. Sowohl hinsichtlich des Platzes wie auch des Kofferraumvolumens schlägt er seinen Konzernbruder VW Golf, der allerdings zehn Zentimeter kürzer ist. Vor allem im Fond, wo zwei Passagiere fürstlich und der dritte in der Mitte passabel sitzen, macht sich der längere Radstand bemerkbar. Knie-, Schulter- und Kopffreiheit sind im Scala so großzügig bemessen wie im größeren Octavia. Selbst ein 1,97 Meter großer Mitfahrer saß hinten bequem und streckte wohlig die Beine. Die Sicht nach hinten könnte vom Fahrerplatz aus besser sein, Parksensoren und Rückfahrkamera helfen beim Rangieren. Hinter der auf Wunsch elektrisch aufschwingenden Heckklappe ist Platz für rechnerisch 467 Liter Gepäck. Nach dem Umklappen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rückbank können bis zu 1410 Liter verstaut werden. Ein letztes Mal wird der VW Golf als Vergleich herangezogen: Er bietet 380 bis 1270 Liter.

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