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Fahrbericht Kia Stinger : Den Mutigen gehört die Welt

Bild: Kia

Kia wird von Jahr zu Jahr selbstbewusster. Neues Topmodell ist jetzt der Stinger, ein großes, viertüriges Coupé. Mit V6-Motor und viel PS bleiben kaum noch Wünsche offen.

          4 Min.

          Kia, die trauen sich was. Statt weiterhin auf Markterfolg durch preiswerte Klein- und Kompaktwagen, die allgegenwärtigen SUV und sieben Jahre Garantie zu setzen, bauen sie nun ein großes, viertüriges Coupé und stecken auch noch einen dicken Motor hinein. V6-Zylinder, 3,3 Liter Hubraum, 370 PS, Spitzengeschwindigkeit 270 km/h, Allrad, Automatik. Dürfen die das, mag man fragen. Ja, sie dürfen, und sie liegen damit goldrichtig. Der Stinger – einen schöneren Namen als „Stachel“ würden wir uns schon wünschen – hat die europäischen Motorjournalisten so beeindruckt, dass er bei der Wahl zum Auto des Jahres 2018 auf die Shortlist gekommen ist, also unter die letzten sieben. Mancher hält sogar einen Sensationssieg nicht für ausgeschlossen. Zum Start des Genfer Salons Anfang März wissen wir mehr.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Neben den beeindruckenden Eckdaten und den inneren Werten des Stinger beruht der Löwenanteil des Erfolgs auf dem mehr als gelungenen Design des Coupés. Da haben Peter Schreyer und sein Team wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Die Linien stimmen, alles wirkt ausgewogen, das Coupé ist ein schönes Auto. Mehrfach wurden wir auf unseren Testwagen angesprochen. Das passiert sonst nie mit einem Kia. Einer fragte gleich, ob das dieser neue Kia sei.

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