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Fahrbericht Kia Proceed : Mit Rücken entzücken

Bild: Helge Jepsen

Unförmige Kombis, das war einmal. Dieser Lastenträger rundet seinen Schluss für den schönen Schein. Der Kia Proceed sieht gut aus. Und sonst?

          4 Min.

          Kombis sind weitgehend ein deutsches Phänomen. In anderen Ländern greifen die Kunden lieber gleich zum SUV oder bleiben der Limousine treu. Hierzulande stellt aber praktisch jeder Hersteller seinen größeren Modellen eine Variante mit dem geräumigen Heck und oft auch noch etwas mehr Fahrzeuglänge zur Seite.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Aber auch die Koreaner verstehen es, Kombis zu bauen. Kia zum Beispiel stellt dem kompakten Ceed gleich zwei Frachter zur Seite: den SW und den Proceed. Um Letzteren soll es in diesem Fahrbericht gehen. Ihm haben die Designer einen hübschen flachen Rücken verpasst bei einer generell etwas abgesenkten Dachlinie – im Vergleich mit dem Ceed SW. Dazu bekommt der 4,61 Meter lange Proceed GT noch ein paar schicke Extras wie rote Streifen am Spoiler und an den seitlichen Schwellern oder die silberne Verzierung an der C-Säule. Das gibt schon mal Höchstwerte in der B-Note für den künstlerischen Eindruck.

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