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Fahrbericht Kia E-Niro : Alltagstauglich, hohe Reichweite, aber kein Schnäppchen

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

Der Niro bietet Ausdauer und Alltagsnutzen, der Preis ist für ein Elektroauto relativ erträglich. Wer jetzt bestellt, braucht aber viel Geduld.

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          Die Koreaner meinen es ernst mit der Elektrifizierung. Dem Angebot von Mutter Hyundai, die mit Ioniq, Kona und dem Brennstoffzellen-Nexo gleich drei Baureihen unter Strom setzt, hält Tochter Kia einiges entgegen. Da ist zum einen der trendige Soul, den es künftig nicht mehr mit Verbrennungsmotor, sondern ausschließlich als Vollelektro-Modell geben wird. Zum anderen kann das Kompakt-SUV Niro nicht länger nur als Benzin-Hybrid oder Plug-in-Hybrid, sondern jetzt auch als reines Elektrofahrzeug geordert werden.

          Zwei Versionen hat Kia im Programm: Der neue E-Niro ist mit 136 PS und einer Batteriekapazität von 39,2 kWh für eine Reichweite von 289 Kilometer nach dem WLTP-Zyklus sowie mit 204 PS und 64 kWh fassendem Akku (Reichweite 455 Kilometer) erhältlich. Wobei er im Moment eher nicht erhältlich ist. Die europäische Nachfrage nach dem bulligen Elektroauto ist nämlich derart hoch, dass sie in Korea mit der Batterieproduktion nicht nachkommen. Gegenwärtig beträgt die Lieferzeit in Deutschland mindestens zwölf Monate. 95 Prozent aller Kunden werden sich für die stärkere Batterievariante entscheiden, schätzt Kia.

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