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Fahrbericht Hyundai Ioniq 5 : Koreas coole Kante

Hyundai Ioniq 5 Uniq Bild: Helge Jepsen

Hyundai verdreht mit dem elektrischen Ioniq 5 Hälse. Er ist ein außergewöhnliches Auto, nicht nur wegen seines lässigen Designs. Aber frei von Verbesserungspotential ist er nicht.

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          Die derzeit vielleicht aufregendsten Elektroautos kommen aus Korea. Der Kia EV6 treibt die Designsprache noch ein wenig exaltierter, um ihn werden wir uns alsbald kümmern. Aber auch sein Konzernbruder Ioniq 5 von Hyundai verdreht Hälse. Die auf Kante und Charakter setzenden Linien kommen beim Publikum gut an. Mit einer Mischung aus Retro und Futur im Innenraum zieht er auch die Insassen in seinen Bann. Und weil er in der Regel auch noch flott lädt, gehört er weit nach vorne auf eine Liste von Kaufkandidaten, auf der womöglich ein Volkswagen ID 4 steht oder demnächst ein Renault Mégane E-Tech.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Schöne Vorteile wie Reichweite und Raumangebot werden mit Ausmaßen erkauft, die das Leben in der Stadt und in Garagen nicht leichter machen. Der Ioniq 5 ist beherrschbare 4,64 Meter lang, aber von Außenspiegel zu Außenspiegel stramme 2,12 Meter breit. Um zwei Tonnen beträgt das Leergewicht, so weit zu den bedenklichen Begleiterscheinungen der Elektromobilität. Die gute Nachricht: Der im Testwagen verbaute Antrieb mit 305 PS zieht all das mühelos weg.

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