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Fahrbericht Citroën C4 Cactus : In der Tradition eines Korbs voller Eier

Bild: Citroën Kommunikation

Dem Citroën Cactus sind nach der Überarbeitung die Airbumps an den Flanken abhandengekommen. Dennoch bleibt er ein liebenswerter Außenseiter, der manches anders macht als andere.

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          Vor vier Jahren im Sommer wurde nicht nur Deutschland Fußball-Weltmeister, Citroën überraschte die Autowelt mit einem neuen Modell, das an längst vergangene Zeiten anknüpfen sollte, jene, als die Franzosen noch Avantgarde waren, Autos bauten, die anders waren als andere und gerade deswegen so geliebt wurden. Und 2014 überschlug sich die Fachpresse vor Begeisterung, der Ansatz des Cactus, sich auf das Wesentliche ohne Schnickschnack zu konzentrieren, wurde überall goutiert.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das Wesentliche ist schlicht der Transport von Mensch und Material. „Das Auto sollte so gut gefedert sein, dass die Bauern mit einem Korb roher Eier über den Acker sausen konnten, ohne dass die Eier Schaden nehmen“, dieses Entwicklungsziel, das einst die Ente, offiziell Citroën 2CV genannt, so wunderbar erfüllen konnte, mag auch für den Cactus Pate gestanden haben. Die 60 km/h als Höchstgeschwindigkeit – wie für die Ente als Vorgabe – werden aber um rund das Dreifache übertroffen, was will man noch mehr?

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