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Fahrbericht BMW M 240i : Aus Spaß an der Freude

BMW M240i xDrive Coupé Bild: Helge Jepsen

Dieser BMW pflegt die Urtugenden der Münchner. Er ist kompromisslos sportlich, unbequem, verdammt schnell, und er hat Durst. Das kann eine Menge Spaß machen, jawohl!

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          Es gibt sie noch, echte BMW, wie sie früher einmal waren. Autos, bei denen es in allererster Linie ums Fahren und um die Leistung geht und erst in zweiter Linie darum, von A nach B zu kommen. BMW hat jetzt das kompakte 2er-Coupé neu aufgelegt, ihm das Fahrwerk des 3er und 4er verpasst, was zu einem moderaten Längen- und Breitenwachstum führt, aber der neue 2er ist nun drei Zentimeter flacher. Im Topmodell, das in der Redaktion zu Gast war, steckt ein längs eingebauter Dreiliter-Reihensechszylinder, auch das ist alte Schule im positiven Sinn. 374 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmeter, gepaart mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik, versprechen einiges.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Fahren wir doch gleich los: Ja, schon lange haben wir keine so beeindruckende Vorstellung auf der obligatorischen Taunusrunde bekommen wie von diesem BMW. Es passt eigentlich alles. Bequeme Sitze mit viel Seitenhalt, sehr gute Sitzposition, präzise, exakte Lenkung und ganz viel Bums. Vermissen mag man eine manuelle Schaltung, die ist gar nicht im Angebot, aber die Automatik macht ihre Sache ebenfalls blendend, und sie variiert in den verschiedenen Fahrprogrammen wunderbar. Es gibt sogar den Eco-Modus, dann benimmt sich der BMW eher verhalten, Comfort ist das Programm für alle Tage. Wer es richtig knackig will, wählt Sport oder gar Sport Plus. In den Sport-Programmen spricht die Maschine noch besser an, das Drehzahlniveau ist höher, und die Automatik legt noch einen Zahn zu. In Sport Plus schaltet sie zurück, wenn das Gas vor der Kurve weggenommen wird. Die Schaltpaddel braucht es eigentlich nicht, die Automatik macht das schon.

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