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Fahrbericht BMW 745e : Auf Hertz und Niere

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

BMW hat den großen Siebener auch als Teilzeitelektriker mit Stecker im Angebot. Wer den Aufwand nicht scheut und die Akkus regelmäßig nachlädt, kann viele Kilometer unter Strom herausfahren.

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          Der politisch gewollte Trend zur Elektrifizierung ist längst auch im automobilen Oberhaus angekommen. Mit Audi E-Tron, Mercedes EQC und Porsche Taycan sind drei neue Starkstromelektriker am Start, ausnahmslos weit mehr als zwei Tonnen wiegende Schwergewichte. Hohe elektrische Reichweiten erfordern nun einmal große, schwere Batterien. Das lässt sich nicht unbegrenzt nach oben treiben. Der elektrische Antrieb wird im prestigeträchtigen Segment der Luxuslimousinen aber gebraucht, um die CO2-Bilanz der Flotte zu verbessern. Auch deshalb sind Audi A8, Mercedes-Benz S-Klasse, Porsche Panamera oder BMW 7er auf Wunsch mit Stecker als sogenannte Plug-in-Hybride erhältlich. Die PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicles) setzen auf einen kombinierten Antrieb aus Verbrennungs- und zusätzlichem Elektromotor.

          Während die Hybridmodelle der Konkurrenz schon seit geraumer Zeit von potenten Sechszylinder-Benzinern angetrieben werden, musste sich der BMW 740e mit einem doch arg schmalen Zweiliter-Vierzylinder begnügen. Seit der Modellpflege der sechsten Siebener-Generation im vergangenen Jahr verfügt aber auch der mindestens 102 200 Euro teure bayerische Teilzeitelektriker standesgemäß über sechs Zylinder.

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