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Fahrbericht Audi e-tron GT : Ein stabiler Magen hilft

Audi e-tron GT 60 quattro Distance Plus Bild: Helge Jepsen

Der elektrische Audi verschiebt Grenzen. Fulminant im Antritt und frei von halbstarker Hektik zieht er in seinen Bann. Aber Laden und Reisen bleiben eben auch hier Hürden.

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          Im Hause Audi ging es kürzlich drunter und drüber. Erst hieß es, Verbrennungsmotoren würden länger als geplant gebraucht. Dann, man darf ein innerhalb zitternder Wände geflüstertes Machtwort von Konzernchef Herbert Diess vermuten, Audi werde das letzte Modell mit Verbrennungsmotor 2026 einführen. Es folgte die Einschränkung, dies gelte wohl für Europa, in China und diversen anderen Märkten würden womöglich weiter Benzinmotoren benötigt. Die dann wohl nicht mehr in Deutschland gebaut werden. Sodann lesen wir noch von FDP-Chef Lindner im Gespräch mit der F.A.Z.-Wirtschaftsredaktion, er wolle, sofern an der nächsten Bundesregierung beteiligt, die Subvention für Elektroautos streichen. Was deren Existenz bedrohen dürfte, also die der Elektroautos.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Die Entscheidung wird mithin nicht leichter. Zwecks kompletter Verwirrung der Sinneswelt empfehlen wir eine Probefahrt im elektrischen Audi e-tron GT. Nach der wird ein jeder atemlos seine Unterschrift unter den Kaufvertrag setzen. Setzen wollen. Denn dort steht ein Preis, der die Verbreitung recht rüde einbremst. Und wer mehr als um die nächste Ecke saust, fährt mit Volldampf in die Widerstände der Elektromobilität, selbst hier, an deren technischer Speerspitze. Laden dauert länger als versprochen, der Strom ist teurer als gedacht, die Reichweite kürzer als erwartet. Verschlingt die Herstellung des Akkus noch fossile Energie, ist auch die Umweltbilanz dahin.

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