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Fahrbericht Audi A6 Avant : Nur kein Heckmeck

Bild: FAZ.NET

Audi hatte schon bessere Tage. Nicht nur die Diesel-Krise wirkt nach. Doch der A6 überzeugt in fast allen Details, erst recht als Avant.

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          Kombis sind die Helden der Straße, in jüngster Zeit mehr und mehr bedrängt von den vielen SUV, doch vor allem in Deutschland wissen Fuhrparkbetreiber und gut situierte Familien, was sie an einem Auto wie dem Audi A6 Avant haben: viel Platz, gute Qualität, schickes Äußeres, hohe Wertbeständigkeit. Der A6, einst der mittlere Audi, inzwischen von Preis und Größe her mit einer Länge von 4,94 Meter fast Oberklasse, wurde im vergangenen Jahr vollständig erneuert und auch als Avant auf den Markt geschickt, der sich mit der Limousine den Vorderbau bis zur B-Säule teilt.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Da sich bislang 80 Prozent der deutschen A6-Kunden für den Kombi entschieden, ist es kein Wunder, dass beide Karosserievarianten gemeinsam entwickelt wurden. Der neue A6 erklimmt abermals einen noch höheren Gipfel im Anspruch an Haptik, Assistenzsysteme (39 an der Zahl), Modernität, Qualität und Variabilität. Das Interieur vor Fahrer und Beifahrer strahlt allerdings eine gewisse Kühle und Strenge aus. Heimelig wirkt das nicht. Sämtliche Anzeigen sind elektronisch dargestellt, für das Navigieren und das Klimatisieren des Autos stehen gleich zwei Monitore in der Mittelkonsole zur Verfügung. Fahrtziele können auch mit dem Finger aufgemalt werden, was leidlich funktioniert, wir tippen lieber. Schöne neue Welt.

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