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Fahrbericht Audi A3 Limousine : Keck bis ins Heck

  • -Aktualisiert am

Bild: Helge Jepsen

Audi hat den Zweitürer und das Cabrio aus dem A3-Programm geworfen, setzt aber neben dem Schrägheckmodell weiter auf die Stufenhecklimousine. Deren zweite Generation ist elegant und praktisch. Aber teuer.

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          Während kompakte Stufenhecklimousinen in vielen außereuropäischen Märkten geschätzt werden, führen sie auf unseren Straßen ein Schattendasein. Obwohl die Modelle das brav-biedere Image, das vielleicht einem Volkswagen Jetta noch anhaftete, längst abgelegt haben, ist das Angebot überschaubar. Die deutschen Premiumhersteller haben aber entsprechende Offerten im Programm und sind damit global recht erfolgreich. So hat die A3-Limousine von Audi mit mehr als 795 000 verkauften Exemplaren einen Verkaufsanteil von nahezu einem Drittel am Kompaktmodell, während sich in Deutschland bisher nur etwa jeder fünfte Kunde für die Variante mit abgeschlossenem Kofferraum entschieden hat. Vielleicht ändert sich das mit der zweiten Generation von Audis kleinster Limousine.

          Schick ist sie allemal mit eleganter Flanke, fließender Dachlinie und keckem kleinem Spoiler auf dem Heckdeckel. Auf das Design des auffällig in Turboblau lackierten Testwagens wurden wir öfter angesprochen. Im Vergleich zum seit 2013 angebotenen Vorgänger verlängerte sich die Karosserie um vier auf 450 Zentimeter, die Breite wuchs um zwei auf 182 Zentimeter. Die 16 Zentimeter mehr an Länge gegenüber dem A3 Sportback stecken komplett im hinteren Überhang der Limousine. Der Radstand beträgt für beide bis zur B-Säule identischen Karosserieversionen unverändert 2,64 Meter.

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