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FAZ Plus Artikel Fahrbericht Tesla Model 3 : Eine andere Lebensart

Tesla Model 3 Bild: Helge Jepsen

Wer Elektroauto fährt, braucht Gelassenheit, einen Plan und Humor bis auf den Abschleppwagen. Im Model 3 verdichten sich Freud und Leid der neuen Zeit.

          Setz dich zu uns, bestellt dir auch was zu trinken, und hey, die Sonne scheint“, tröstet der Mann mit dem ladenden Tesla Model S auf der Terrasse eines Wiesbadener Hotels. Wir sind an diesem Sonntagmittag mit dem brandneuen Model 3 gerade auf den Hof gefahren und am Rande zu richtig schlechter Laune. Wir können nicht laden, haben drei Kilometer Reichweite übrig, 45 Minuten mit der Tesla-Hotline am Telefon zugebracht und warten jetzt auf den Abschleppwagen. Das Unheil nahm seinen Lauf vier Stunden zuvor.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Der über Nacht an der öffentlichen CCS-Säule des Versorgers Mainova geladene Tesla steht für den Langstreckentest parat. Die Bedingungen sind perfekt, 14 Grad Außentemperatur. 70 kWh sind nachgefüllt worden, was unter Verrechnung des Vorrats auf eine Nettokapazität des Akkus von 75 kWh schließen lässt. Der Bordcomputer meldet 491 Kilometer Reichweite. Die Fahrt führt über viel Autobahn mit maximal 130 km/h und etwas Landstraße. Als die Anzeige 28 Kilometer Reichweite ausweist, warnt eine Meldung: „Du scheinst fast außer Reichweite des nächsten Superchargers zu sein.“ Supercharger, das sind die Schnellladestationen von Tesla, die mit bis zu 120 kW mehr Dampf als alle anderen haben. „Fast“ ist witzig, laut Navi ist der nächste Supercharger 43 Kilometer entfernt. Was uns aber egal ist, wir kennen uns aus in unserer Heimat. Der nächste Supercharger steht an besagtem Hotel um die Ecke, vier Säulen gibt es. Wir rollen mit drei Kilometer Rest an die Säule, stecken den Stecker in die Buchse – nichts. Wir wechseln die Säule – nichts. Wir rufen die Hotline an. Der freundliche, englischsprachige Mitarbeiter findet heraus: Säule 1 ist defekt. Säule 2 auch. Wir mögen Säule 3 oder 4 nehmen. Dort laden zwei ältere Model S. Wir fragen deren Besitzer, wie lange noch. So eineinhalb Stunden. Der eine bekommt nur 20 kW, „weil meine Batterie kalt ist“, und geht essen. Wir überreden ihn, uns kurz laden zu lassen. Denn, das wissen wir von der Überführungsfahrt aus Hamburg, funktioniert das System, pumpt die Säule innerhalb von 30 Minuten rund 200 Kilometer in den Akku. Wir stecken ein – nichts. Wieder Hotline. Die englischsprachige, freundliche Mitarbeiterin beschließt, over the air den Zustand ferndiagnostizierend, einen Abschleppwagen zu schicken. An dieser Tesla-Ladesäule, stellt sich heraus, lädt das Model 3 nicht. Die Säulen müssen erst umgerüstet werden, damit statt des bisher genutzten Typ-2-Steckers der weiter verbreitete CCS-Stecker passt. Das wussten wir nicht, unsere Tesla-Nachbarn auch nicht. Die seit zwei Jahren sehnsüchtig wartende Kundschaft, besser: der Fanclub, kann sich diese Erfahrung nach Lektüre dieser Zeilen aber ersparen. Das Navi hatte recht, der nächste passende Supercharger wäre 43 Kilometer entfernt gewesen.

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          Technische Daten und Preis

          Empfohlener Preis 66.100 Euro

          Preis des Testwagens 74.880 Euro

          Elektroantrieb Zwei Elektromotoren mit 150 kW vorn und 205 kW hinten, kombiniert 483 PS, Lithium-Ionen-Batterie, offiziell keine Angabe zur Kapazität, vermutlich 75 kWh,

          Allradantrieb

          Länge/Breite/Höhe 4,69/1,93/1,44 Meter, Radstand 2,87 Meter, 5 Sitzplätze

          Leergewicht 1847, zulässiges Gesamtgewicht 2305 Kilogramm Kofferraum 340 Liter hinten, 84 Liter vorn

          Reifengröße 235 35 R 20

          Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

          Von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden

          Verbrauch 20,1 bis 30,4, im Durchschnitt 24,6 kWh auf 100 Kilometer. Normverbrauch 15,0 kWh.

          Reichweite nach WLTP 530 Kilometer, Reichweite im Test 290 Kilometer

          Laden Am Supercharger (gegen Gebühr) nach Norm in 30 Minuten 270 Kilometer, im Test 219 Kilometer. An der Wallbox in rund 7 Stunden voll; an der Haushaltssteckdose 33 Stunden

          Komfort & Sicherheit Stärkere Bremsen, Autopilot zum Halten von Spur und Abstand, 15-Zoll-Touchscreen, Zugang mit Chipkarte oder App, Garantie auf die Batterie 8 Jahre oder 192.000 Kilometer