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Honda Civic Elegance : Dieser Turbodiesel fährt ohne Harndrang

  • -Aktualisiert am

Auch bei hohem Tempo spurtreu: Der neue Honda Civic Elegance. Bild: Hersteller

Honda stattet auch die zehnte Civic-Generation mit einem Diesel aus. Mit gutem Grund, denn der sparsame Motor präsentiert sich nicht nur antrittsstark und sparsam, er unterschreitet auch ohne Harnstoff die derzeit gültigen Grenzwerte.

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          Die noch lange nicht ausgestandene Diesel-Krise, drohende Fahrverbote und damit eine große Verunsicherung der Verbraucher haben den Anteil der Selbstzünder an den Auto-Neuzulassungen in Deutschland schrumpfen lassen. Im ersten Halbjahr entschieden sich nur noch knapp ein Drittel der Neuwagenkäufer für einen Diesel, zwanzig Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Einige Hersteller haben den Dieselmotor inzwischen aus den Modellreihen verbannt. Obwohl Honda, mit einer Jahresproduktion von 22 Millionen Triebwerken auch der weltgrößte Motorenhersteller, zunehmend auf Elektrifizierung setzt, hält der japanische Autobauer in Europa am Diesel fest – zumindest im Civic.

          Rund ein Jahr nach der Einführung der zunächst nur als Benziner verfügbaren zehnten Civic-Generation können die Fließheckvariante und seit kurzem auch die viertürige Limousine mit dem 120 PS starken Turbodiesel ausgerüstet werden, einen Kombi gibt es nicht mehr. Mindestens 21.390 Euro verlangt Honda für den 1,6 i-DTEC im Schrägheck-Civic, und damit 1400 Euro mehr als für die bisherige Basismotorisierung, den Einliter-Dreizylinder-Turbo mit 129 PS. Darüber hinaus sind der 182 PS starke 1,5-Liter-Turbobenziner und der 320 PS leistende Zweiliter-Turbo im Civic Type-R im Angebot. Die Preise für den Diesel in der Civic-Limousine beginnen bei 24.990 Euro.

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