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Fahrbericht VW Bus : Meister T macht meist glücklich

Nach der jüngsten Modernisierungsetappe heißt der VW Bus T 6.1. Bild: Hersteller

Jeder kennt den VW Bus. Tatsächlich heißt er T, nach der jüngsten Modernisierungsetappe T 6.1. Der Bus ist einfach zeitlos klasse. Und leider wie gehabt teuer.

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          Er ist ein Tausendsassa, bildet die Basis für Camper und Klempner, und ein jeder nennt ihn mit einiger Zuneigung in der Stimme VW Bus. Tatsächlich heißt er T, nach der jüngsten Modernisierungsetappe T 6.1, und weil er für mannigfaltige Aufgaben im Leben gedacht ist, dazu noch Multivan.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Volkswagen hat ihm auf der Zielgeraden seines Daseins noch mal Feinschliff angedeihen lassen, außen am stärksten zu erkennen an den nun gerade abschließenden Frontscheinwerfern. Sie sind etwas kleiner, LED-Licht ist optional bestellbar. Der Tränensack ist einer scharfen Kante gewichen, ein weiser Entschluss.

          Über die üppigeren Einlässe wird den modifizierten Motoren mehr Luft zugeführt. Vier Diesel mit je zwei Liter Hubraum verrichten Aufgaben des Vortriebs, ihre Leistung reicht von bescheidenen 90 bis zu den souveränen 199 PS im Testwagen. Die beiden stärksten lassen sich mit Allradantrieb kombinieren, ansonsten gelangt die Kraft an die Vorderachse. Benziner sind schon länger nicht mehr im Programm und auch wahrlich Unfug in dieser Klasse.

          Bildet die Basis für Camper und Klempner. Bilderstrecke
          Fahrbericht : VW Bus

          Weil der Multivan statt hydraulisch jetzt elektromechanisch lenkt, können diverse Assistenten an Bord gehen. Sie kümmern sich um das Halten der Spur, Parken (hat an unserer etwas gemeinen Testbordsteinkante perfekt funktioniert) oder Rangieren mit Anhänger, was wir nicht ausprobiert haben. Das auf Wunsch digitale Cockpit ist in ein relativ schwungvoll gezeichnetes Armaturenbrett eingebettet, das eine kleine Sensation schafft. Es wimmelt von Ablagemöglichkeiten für Kladden und Kladderadatsch, aber kein einziges Fach taugt für das Standardduo Portemonnaie/Handy. Und soll das Smartphone kabellos geladen werden, muss man es in einen dunklen Schacht klemmen, aus dem es nie wieder heraus will.

          Rundum glücklich sind wir indes mit dem Fahrkomfort, dem leisen Innenraum, der verbesserten Verträglichkeit des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes und dem Durchschnittsverbrauch von 8,8 Litern. Der Bus ist einfach zeitlos klasse. Und leider wie gehabt teuer. Der Testwagen steht mit 78 383 Euro in der Preisliste.

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