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Musso Grand von Ssangyong : Ssang-long

Eigenwilliger Geselle: Musso von Ssangyong Bild: Hersteller

Bisher war der Musso von Ssangyong der kürzeste Pick-up mit fünf Sitzen auf dem Markt. In der Version „Grand“ wird er zum längsten.

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          Der Musso von Ssangyong ist ein eigenwilliger Geselle – kürzer und pummeliger als die Konkurrenz, mit 1,30 Meter Länge ist die Ladefläche freilich arg knapp geraten. Der koreanische Hersteller sah sich also unter Zugzwang und stellte dem kürzesten Fünfsitzer- Pick-up auf dem hiesigen Markt den längsten beiseite. Er trägt den Namen Musso Grand und sämtliche Merkmale des kleinen Bruders, stellt aber hinten auf der Pritsche exakt 31 Zentimeter mehr zur Verfügung. Die besten Wettbewerber sind mit 155 und 158 Zentimetern zwar in dieser Hinsicht nicht allzu weit weg, wegen der hohen Bordwand klettert das Ladevolumen des Musso Grand gestrichen bis zum Rand aber auf unerreichte 1,44 Kubikmeter.

          Lukas Weber

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Schade, dass der Lademeister nicht noch ein wenig länger ist, um sich deutlicher von den anderen abzusetzen, mit 5,40 Metern passt er ohnehin nicht mehr ins Parkhaus. Gewachsen sind auch der Radstand um genau elf Zentimeter und der Preis um rund 1800 Euro; den Musso Grand gibt es in der gar nicht schlecht ausgestatteten Version Crystal schon für 32 290 Euro, die höchste namens Sapphire kostet knapp 42.000.

          Außerdem gibt es jetzt eine Tonne Zuladung statt 700 Kilo und einen von 8,4 auf 9,1 Liter gestiegenen Normverbrauch mit der schlüpfrigen Sechsgangautomatik für 2000 Euro extra, was auf die 63 Kilo Mehrgewicht des Langen zurückzuführen sein muss. In der Praxis erreicht man den nur in Schleichfahrt auf der Landstraße, wir verbrauchten im Schnitt rund elf Liter.

          Längster Fünfsitzer-Pick-up von Musso auf dem hiesigen Markt. Bilderstrecke

          Der Kunde bekommt ansonsten das Gleiche wie im kurzen Musso – Opas Zuschaltallrad mit Untersetzung, kräftiger Motor mit zu wenig Hubraum, nettes Ambiente mit großen Anzeigen. Und sogar Platz für die Füße hinten, er wird mit kurzer Sitzfläche erkauft. Gegen den allgemeinen Komfort kämpft indessen das knochenharte Lastenfahrwerk an. Im Gelände setzt der Lulatsch noch früher auf als sein kurzer Bruder, dann hilft auch das serienmäßige Sperrdifferential nicht weiter. Um mit Holz beladen einen Waldweg zu meistern, reicht das Offroad-Talent des großen Musso aber allemal.

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